Auswege aus dem Fachkräftemangel

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(Foto: BS/geralt, pixabay.com)

Mangelnde Cyber-Sicherheit zählt zu den derzeit größten Geschäftsrisiken. Im Falle eines Angriffs können ganze Prozesse und Lieferketten lahmgelegt werden. Kriminelle Gruppen agieren raffinierter als je zuvor und die Angriffsfläche in Organisationen wird immer größer. Das Research- und Beratungsunternehmen Gartner empfiehlt daher ein professionelles Incident-Response-Team, um sich besser zu schützen. Aber woher nehmen? Denn der Fachkräftemangel ist auch in der IT-Sicherheit spürbar. So zeigt der aktuelle Cyber Skills Gap Report von Trellix, dass der Mangel an Fachkräften in 85 Prozent aller befragten Organisationen die IT-Sicherheit gefährden.

Doch wie kann dennoch die IT-Sicherheit von Organisationen gewährleistet werden?

  1. Mit Diversität und Vielfalt den Talente-Pool vergrößern Ein Ausweg aus dem Fachkräftemangel ist die Förderung von Diversität und Vielfalt. Das zeigen auch die Ergebnisse der Studie: 78 Prozent der befragten Cybersecurity- Fachleute sind männlich, 64 Prozent weiß und 89 Prozent heterosexuell. Die Befragten sehen in diesem Bereich einen großen Hebel. Geht es darum, mehr Menschen zu ermutigen, eine Karriere im Bereich der Cyber-Sicherheit in Betracht zu ziehen, sind die Einbeziehung und Gleichstellung von Frauen, die Vielfalt der Cyber-Sicherheitsbelegschaft, und die Schließung der Gehaltslücken zwischen verschiedenen demografischen Gruppen, wichtige Faktoren, die die Branche angehen sollte.
  2. Investition in “smarte” Cyber-Sicherheit Auch die “Cyber Readiness” von Organisationen und kritischen Infrastrukturen weist noch gravierende Lücken auf, wie eine weitere aktuelle Erhebung von Trellix deutlich macht. Demnach fehlt es sehr häufig an Transparenz und einer proaktiven Abwehrstrategie, um sich vor Angreifern abzusichern und Schwachstellen beheben zu können. Genau hier setzt XDR (Extended Detection and Response) an. Mit einer XDR-Plattform erhalten Organisationen eine ganzheitliche Sicht auf Bedrohungen und Schwachstellen. Sie liefert Echtzeit-Informationen über Sicherheitsvorfälle und -abläufe, um so unmittelbar und effektiv reagieren, Schwachstellen eliminieren und Sicherheitslücken beseitigen zu können. Und zwar noch bevor sie einen Schaden anrichten können. Somit wird XDR zum essenziellen Bestandteil einer sicheren Zukunft unter Berücksichtigung einer immer komplexer werdenden Bedrohungslandschaft.
  3. Aus- und Weiterbildung fördern Es müssen deutlich größere Anstrengungen unternommen werden, um Mitarbeiter und Talente bei der Entwicklung von Cyber- Sicherheitsfähigkeiten zu unterstützen und notwendige Kenntnisse zu erweitern. Um den Bereich attraktiver für potenzielle Talente zu gestalten, sollten daher unter anderem MINT-Studenten gezielt gefördert und eine bessere finanzielle Unterstützung während des Studiums gewährleistet werden.

Der Autor des Gastbeitrags ist Andreas Groß, Senior Manager im Bereich Presales bei Trellix.

Gemeinsam mit Trellix veranstaltet der Behörden Spiegel am Freitag, den 2. September, von 10:30 bis 12 Uhr ein Partner-Webinar zum Thema “Trotz Arbeitskräftemangel Cyber-Kriminellen einen Schritt voraus bleiben – geht das?”. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter diesem Link.

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