DPolG beklagt unzureichende Katastrophenvorbereitung  

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Der DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt bemängelt die Krisenvorbereitung der Bundesregierung. (Foto: BS/Windmüller)

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, kritisiert, dass Vorbereitungsmaßnahmen für Katastrophenfälle nicht im angemessenen Umfang getroffen werden.

Er weist auf vielfältige und komplexe Bedrohungsszenarien in der gegenwärtigen weltpolitischen Lage hin. Diese Szenarien seien bekannt und die Verantwortlichen informiert, es würden aber keine angemessenen Schritte eingeleitet. So sei die Bundesregierung bereits im Jahr 2013 umfänglich auf das potenzielle Katastrophenszenario Pandemie hingewiesen worden. Der Hinweis sei aber nicht angemessen beachtet und der Krise mit relativer Planlosigkeit begegnet worden.

Eine Verbesserung der Situation sei seitdem nicht zu beobachten. Wendt bemängelt die Krisenvorbereitung nach der Corona-Pandemie. Er erkennt keinen nennenswerten Fortschritt: nicht einmal die Datenlage hat sich beispielsweise signifikant verbessert, das nächste Chaos ist vorprogrammiert.“

Der DPolG-Vorsitzende vermisst einen klaren Aktionsplan in der Katastrophenvorbereitung. Zurzeit herrsche Verwirrung und Führungsmangel vor. Er sieht die Politik in der Pflicht, massiv in die Krisenfestigkeit zu investieren. Andernfalls drohe erneut ein Katastrophenszenario.   

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