Zusammenlegungen sollen möglich werden

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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will Zusammenlegungen von Zweckverbänden im Rettungsdienst ermöglichen. (Foto: BS/Boris Trenkel)

Im bayerischen Rettungsdienstgesetz soll die Möglichkeit für Zusammenlegungen von Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) geschaffen werden. Das beschloss der Ministerrat des Freistaates auf Vorschlag von Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Nun soll es zunächst eine Verbändeanhörung geben.

Hintergrund der Überlegungen, die nach der Anhörung nochmals vom Kabinett bestätigt werden müssen, bevor sie in den Landtag gehen, ist der Wunsch der ZRF Amberg und Nordoberpfalz zur Zusammenlegung ihrer Rettungsdienstbereiche zum 1. Januar 2023.

Dazu erklärte Herrmann: “Wir unterstützen die Planungen, die beiden Zweckverbände zusammenzulegen.” Das sichere einen hochqualitativen, leistungsfähigen und wirtschaftlich tragfähigen Rettungsdienst in diesem Bereich. Der geplante gemeinsame Zweckverband soll auch Träger einer gemeinsamen Integrierten Leitstelle sein. Die beiden ZRF hatten beim Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Universität München eine Analyse beauftragt. Deren Autoren sehen durch die Zusammenlegung ein jährliches Einsparpotenzial von rund einer Million Euro. Und das ohne Qualitätseinbußen.

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