Design Thinking in Behörden – nutzerorientiert, innovativ und agil

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(Foto: StartupStockPhotos, pixabay.com)

Der kreative und zugleich stark systematisierte Prozess von Design Thinking erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Anwender:innen von Design Thinking berichten von einer höheren Erfolgswahrscheinlichkeit ihrer Projekte und nehmen eine Steigerung der Qualität der Zusammenarbeit im Team wahr.

Hinter dem Begriff – Design Thinking – steckt eine neue Denkweise und zugleich eine Sammlung von Methoden und Techniken, welche es ermöglichen stärker nutzerorientiert und in kurzen, iterativen Zyklen zu arbeiten.

In der öffentlichen Verwaltung wird Design Thinking z.B. bei der Strategieentwicklung, der Weiterentwicklung von Dienstleistungen, in Digitalisierungsprojekten oder zur Einführung von Organisationsentwicklungsprozessen angewendet.

Die menschzentrierte Denkweise minimiert das Risiko des Scheiterns, da man durch das frühe Erstellen von Prototypen schnell ins Machen kommt. Diese sollten nicht dazu dienen, eine glänzende Idee zu “verkaufen”, sondern um zu lernen. Damit werden Fehler einkalkuliert und das Team kann kontrolliert und schnell aus diesen lernen.

Außerdem ermöglicht der Prozess die aktive Einbindung von Stakeholdern:innen und Nutzer:innen. Durch die kollaborative und co-kreative Arbeitsweise können zeitraubende Abstimmungsprozesse verkürzt und eine hohe Umsetzungsorientierung und Akzeptanz für Neuerungen geschaffen werden.

(Foto: privat)

Als ehemalige Referentin für eGovernment-Strategie im Bundesministerium des Innern kennt Naira Danielyan das Arbeiten in der Öffentlichen Verwaltung sehr gut. Heute ist sie Geschäftsführerin und Gründerin der Innovationsberatung gravity&storm und möchte die Synergiepotenziale, welche sie in beiden Welten sieht, miteinander verbinden. In Zusammenarbeit mit Behörden Spiegel bietet sie einen zweitägigen Workshop unter dem Titel “Design Thinking in Behörden – Grundlagen, Einführung & Vertiefung mit Praxisanteil” an.  Das Seminar findet am 19. und 20. September 2022 statt.

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