Standort bestätigt

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Die Aus- und Fortbildung der sächsischen Polizei bleibt am Standort Rothenburg. (Foto: BS/fsHH, pixabay.com)

Rothenburg bleibt der Standort der Hochschule der sächsischen Polizei. Das unterstrich Innenminister Armin Schuster (CDU). Vorausgegangen war ein umfangreicher Prüfprozess, bei dem verschiedene Modelle und Varianten durchdacht wurden.

Dazu gehörten unter anderem ein Tausch der Ausbildungsstandorte Bautzen und Rothenburg sowie eine Fusion mit der Hochschule Meißen. Diesen Ideen erteilte der Dresdner Ressortchef nun aber eine Absage. Schuster unterstrich: “Zu teuer, zu lange, zu kompliziert. Ein Standorttausch mit Bautzen würde beispielsweise ein neuerliches Invest von über 300 Millionen Euro erfordern, eine bauliche Umsetzung würde erfahrungsgemäß bis mindestens 2033 andauern.” Eine Fusion mit der Hochschule Meißen würde mehr als 200 Millionen Euro kosten und baulich erst 2038 abgeschlossen sein. “Hinzu kämen vielfältige Personalmaßnahmen und komplexe Gesetzgebungsverfahren”, so Schuster weiter. Nun gelte es, “den Standort Rothenburg weiter zu stärken und den mit der Novellierung des sächsischen Polizeifachhochschulgesetzes eingeschlagenen Weg – polizeiliche Ausbildung, Studium, Fortbildung und Forschung unter einem Dach – konsequent weiterzugehen.”

Für die Zukunft kündigte der Innenminister eine weitere Öffnung der Hochschule an. Damit verbunden sei eine enge Kooperation mit den Hochschulen in Meißen und in Zittau/Görlitz. Hier gehe es unter anderem um gemeinsame Lehrveranstaltungen, gegenseitige Praktika, den Austausch von Lehrpersonal oder gemeinsame, fachspezifische Themen für Abschlussarbeiten.

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