Trend fortgesetzt: NRW-Feuerwehren wachsen

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Die Feuerwehren in NRW können sich trotz demografischen Wandels über eine positive Mitgliederentwicklung freuen. (Foto: BS/Klawon)

Positive Nachrichten aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland: Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr weitergewachsen. Dies teilte der Verband der Feuerwehren in NRW (VdF NRW) mit. Insgesamt habe es ein Plus von 1,78 Prozent bei den Mitgliedern von Berufsfeuerwehren und Freiwilligen Feuerwehren geben.

Ende 2021 betrug damit die Zahl der Einsatzkräfte in NRW 102.097. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 100.307. Die Freiwilligen Feuerwehren konnten Ende des vergangenen Jahres rund 92.000 Mitglieder verzeichnen. “Wir freuen uns sehr über unsere wachsenden Einsatzabteilungen. Diesen positiven Trend gibt es in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. Das zeigt, wie attraktiv vor allem auch das Ehrenamt in den Feuerwehren ist. Unsere Bemühungen, sowohl das Berufsbild als auch das Ehrenamt in den Feuerwehren attraktiv zu gestalten, zeigen Wirkung. Diesen Weg werden wir weiter gehen. Helfen hat Zukunft!”, sagt Bernd Schneider, stellvertretender Vorsitzender des VdF NRW. Man dürfe jedoch nicht vergessen, dass eine gute Mitgliederentwicklung nicht nur von Neueintritten lebe. Genauso wichtig sei die Mitgliederbindung, so Schneider weiter.

Eine besondere Bedeutung misst der stellvertretende Vorsitzende den Kinder- und Jugendfeuerwehren als zentrale Nachwuchsquelle für das Ehrenamt bei. Dazu wollen der Vorstand der Jugendfeuerwehren NRW und die Landesregierung weiter zusammenarbeiten sowie die Digitalisierung und die Jugendarbeit ausbauen. Als nächstes größeres Projekt wurde deshalb eine Jugendfeuerwehr-App angekündigt, welche bis Ende des Jahres veröffentlicht werden soll.

Zudem ist der Frauenanteil bei den Feuerwehren weitergestiegen. Ende 2021 waren erstmals mehr als 7.000 Feuerwehrfrauen im Einsatzdienst. “Das ist noch nicht gut, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung”, sagt Birgit Kill, die beim Verband das Projekt “Feuerwehrfrauen” koordiniert. Ebenso hat es zum zweiten Mal in Folge einen Mädchenanteil von 20 Prozent in den Jugendfeuerwehren gegeben.

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