Neuer DIN-Standard für Fahrzeug-Sicherheitsbarrieren

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Die Anforderungen an Schutzbarrieren sind fortan in einem DIN-Standard festgelegt. (Foto: BS, Steve Snodgrass, www.flickr.com)

Die Anforderungen an den sachgerechten und bestimmungsgemäßen Einsatz von mobilen wie auch stationären Fahrzeugsicherheitssperren sind fortan in einem DIN-Standard festgelegt. Kommunalen Entscheidungstragenden und Sicherheitsverantwortlichen dient dieser Standard als Orientierungshilfe beim Erstellen eines Zufahrtschutzkonzepts für Veranstaltungen.

Mobile Fahrzeugbarrieren dienen dem Zweck, öffentliche Plätze und Veranstaltungen vor Täterinnen und Tätern zu schützen, die Kraftfahrzeuge in Menschenmengen lenken. Seit dem terroristischen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin im Jahr 2016 sind diese Barrieren deutschlandweit im Einsatz. Um öffentliche Plätze und Veranstaltungsräume zukünftig besser gegen Angriffe mit Kraftfahrzeugen schützen zu können, hat das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) das Projekt “Anforderungen an die Planung für den Zufahrtschutz zur Verwendung von geprüften Fahrzeugsicherheitsbarrieren“ gefördert. Ziel war es die Anforderungen für einen sachgerechten bestimmungsgemäßen Einsatz von mobilen wie auch stationären Fahrzeugsicherheitssperren zu definieren. Zu diesem Zweck erarbeitete ein Konsortium aus Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Kommunen, Herstellern, Testinstituten, Universitäten und Hochschulen ein Regelwerk beim Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN). Verantwortlich für das Projekt zeichnet die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus- Senftenberg. Anwenderinnen und Anwendern, wie beispielsweise Genehmigungsbehörden, dient die Norm zur Orientierung bei der Bewertung der Angemessenheit von Sicherheitskonzepten.

Die Norm “Fahrzeugsicherheitsbarrieren für Sicherheitsanforderungen – Teil 2: Anforderungen an die Planung für den Zufahrtsschutz zur Verwendung von geprüften Fahrzeugsicherheitsbarrieren“ findet sich hier.

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