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Erstmalig: Zentrale Beschaffung für Kommunen

Andere Bundesländer wie Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern haben es vorgemacht. Nun haben in Baden-Württemberg Kommunen gemeinsam Löschfahrzeuge beschafft. Das Innenministerium in Stuttgart koordinierte die Beschaffung. 

Insgesamt konnten 69 Löschgruppenfahrzeuge LF 10 beschafft werden. An der Ausschreibung nahmen 57 Städte und Gemeinden sowie eine Werkfeuerwehr teil. Den Zuschlag erhielt die Firma Albert Ziegler GmbH. Die gesammelte Beschaffung hatte für die Kommunen einen doppelten Nutzen. Neben den niedrigeren Preis im Vergleich zu einer Einzelbeschaffung aufgrund der höheren Stückzahl erhalten die Kommunen auch eine höhere Landesförderung. Statt 140.000 Euro erhalten die Bedarfsträger 182.000 Euro pro Fahrzeug.

Eine zentralisierte Beschaffung wurde durch eine Änderung der Verwaltungsvorschrift über Zuwendungen für das Feuerwehrwesen im vergangenen Jahr möglich. Mit der Idee, weitgehend gleiche Fahrzeuge zu beschaffen, gehe das Land einen neuen Weg. Die Standardisierung erbringe Synergieeffekte bei der Produktion, die zu einem günstigeren Gesamtpreis führen. Außerdem vereinfache die Standardisierung die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen. Deshalb unterstützten auch die kommunalen Landesverbände und der Landesfeuerwehrverband die Initiative aus dem Innenministerium, heißt es aus dem Innenministerium. Für das Jahr 2026 ist bereits eine gemeinsame Beschaffung für so genannte Tragkraftspritzenfahrzeuge geplant. Bisher haben bereits über 30 Kommunen ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet.

„Dieses Ergebnis ist eine hervorragende Bestätigung, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Und es bekräftigt uns darin, diese Initiative fortzusetzen und zu verstetigen“, erklärte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU).

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