Der britische Rüstungskonzern BAE Systems plant, im kommenden Jahr so viele junge Mitarbeitende auszubilden wie noch nie in der Unternehmensgeschichte zuvor. 2.400 Berufseinsteiger sollen 2024 zum britischen Rüstungskonzern dazustoßen.
Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, die bei BAE Systems in Trainingsprogramme eingebunden sind, würde damit auf 6.500 steigen. Das entspräche etwa 15 Prozent der gesamten Belegschaft in Großbritannien. Der Zustrom an jungen Talenten ist dem Unternehmen im kommenden Jahr etwa 230 Millionen Pfund wert. Seit 2020 hat das britische Systemhaus damit rund eine Milliarde Pfund in Ausbildungsmaßnahmen investiert.
Um den neuen Mitarbeitenden die nötigen Fertigkeiten zu vermitteln, betreibt BAE Systems drei sogenannte Skills Academies in Barrow, Samlesbury und Glasgow. Letztere wurde erst in diesem Jahr eröffnet. Im Unternehmenskontext können 60 Ausbildungsprogramme wahrgenommen werden. Angeboten werden ganz unterschiedliche Inhalte, wie zum Beispiel Stahlbau und Maschinenbau, Cybersicherheit, Softwareentwicklung sowie Finanzen und Projektmanagement.
Obwohl sich das Unternehmen um eine möglichst paritätische Belegschaft bemüht, sind nur etwa 30 Prozent der neuen Mitarbeitenden weiblich.
„Als größtes britisches Verteidigungsunternehmen sind wir auf die Fähigkeiten und den Einfallsreichtum derjenigen angewiesen, die unsere Programme durchführen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir weiterhin in unsere Mitarbeitenden investieren“, sagte Charles Woodburn, Vorstandsvorsitzender von BAE Systems.
Tausende Stellen im Unternehmen seien unbesetzt. Diese böten eine große Chance für junge Menschen, ins Berufsleben einzusteigen.
Der britische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, John Healey, fügte hinzu, dass die Defence Industrial Strategy der britischen Regierung anerkenne, dass die Verteidigungsindustrie einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft und Sicherheit des Landes leiste.

