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StartVerteidigungDeutschland beschafft Radhaubitze RCH 155

Deutschland beschafft Radhaubitze RCH 155

Nachdem das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am 19. Dezember mit ARTEC, dem Rheinmetall-KNDS-Deutschland-Joint-Venture, einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 500 Radhaubitzen Remote Controlled Howitzer 155 mm (RCH 155) abgeschlossen hat, folgte gestern der erste Abruf.

Die Bundeswehr wird 84 Radhaubitzen vom Typ RCH 155 einführen. Die Beauftragung umfasst zudem Ausbildungsmittel, Service und logistischen Support. Der Vertragswert beläuft sich auf 1,2 Milliarden Euro. Von den 84 Systemen sind vier Vorabexemplare. Drei davon verbleiben in Deutschland für die integrierte Nachweisführung. Das verbliebene Exemplar wird auf die britische Insel verschifft.

KNDS verspricht Feuerkraft und Reichweite

Laut Mithersteller KNDS verbindet das RCH 155 die Feuerkraft und Reichweite des Artillerie-Geschütz-Moduls (AGM) mit der Mobilität der bewährten Boxer-Plattform. Schenkt man Rheinmetall Glauben, kann die Radhaubitze Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung bekämpfen. Um scharf zu schießen, genügt eine zweiköpfige Besatzung (Kommandant und Kraftfahrer). Welche Verwendung die Radhaubitze im deutschen Heer finden wird, steht bereits fest: Die RCH 155 wird das primäre Waffensystem der Artillerie bei den neu aufgestellten Mittleren Kräften. Darüber hinaus zeigt Großbritannien Interesse am RCH 155. London beabsichtigt ebenfalls, die RCH 155 zu beschaffen. Die Regierungschefs Deutschlands und Großbritanniens haben bereits im April 2024 eine entsprechende Kooperation angekündigt. Darüber hinaus ist die RCH 155 in der Ukraine gegenwärtig im aktiven Kampfeinsatz.

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