Angesichts der Hochwasserlage in Osteuropa und Österreich ist in Bayern das Programm „Hochwasser-Check“ gestartet, um den Kommunen einen noch besseren Hochwasserschutz zu gewährleisten.
„Die enormen Niederschläge und ihre verheerenden Folgen in Österreich und Osteuropa zeigen: Hochwasserschutz ist eine Daueraufgabe“, erklärt Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber. Hochwasserschutz sollte in allen Landesteilen mit höchster Priorität vorangebracht werden, so Glauber weiter.
Umfassende Beratung gegen Hochwassergefahr
Für einen noch besseren Schutz vor Hochwasser ist nun in Bayern das Programm „Hochwasser-Check“ gestartet. Es handelt sich um ein integrales Beratungsangebot der Wasserwirtschaft für alle interessierten bayerischen Kommunen mit und ohne Gewässer. Im Mittelpunkt steht ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Wasserwirtschaftsamt und Kommune, ergänzt um Ortsbegehungen. Ziel ist es, potenzielle Wassergefahren, Handlungsfelder oder Vorsorgelücken zu identifizieren.
Breite Datenbasis als Grundlage
Die Analyse möglicher Wassergefahren stützt sich auf Daten der bestehenden Hochwassergefahrenkarten sowie auf die Hinweiskarte Oberflächenabfluss und Sturzflut. Auf Grundlage der Beratung können dann geeignete Maßnahmen und weitere Umsetzungsschritte angedacht werden.
Hochwasservorsorge als Daueraufgabe
Das Programm „Hochwasser-Check“ stellt neben Informationsmaterialien und Netzwerkangeboten auch zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten der Bayerischen Wasserwirtschaft und weiterer Akteure zur Verfügung.
„Der HOCHWASSER-CHECK ist als Dauerberatung konzipiert. Alle paar Jahre soll es für die Kommunen ein individuelles Hochwasser-Update geben“, betont Glauber.
Weitere Informationen zum Programm „Hochwasser-Check“ finden Sie hier.

