StartVerteidigungLockheed Martin und Rheinmetall planen Kooperation

Lockheed Martin und Rheinmetall planen Kooperation

Das größte deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall hat mit dem US-amerikanischen Verteidigungs- und Luftfahrtkonzern Lockheed Martin ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet.

Ziel der Vereinbarung ist es, die bestehende Partnerschaft zu vertiefen und ein europäisches Kompetenzzentrum für die Produktion und den Vertrieb von Raketen und Flugkörpern zu schaffen.
Das neue Zentrum soll unter der Führung von Rheinmetall in Deutschland angesiedelt werden. Folgerichtig werden sich die Aktivitäten vorrangig auf die Bundesrepublik sowie weitere europäische Länder konzentrieren. Die Realisierung des Projekts steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Regierungen der Vereinigten Staaten und Deutschlands. Rheinmetall und Lockheed Martin arbeiten bereits seit einiger Zeit zusammen. Seit 2023 entwickeln beide Unternehmen gemeinsam das Mehrfachraketenwerfer-System Global Mobile Artillery Rocket System (GMARS). Zusätzlich investiert Rheinmetall in den Bau einer Fertigungsstätte für Mittelrümpfe des F-35-Kampfjets im nordrhein-westfälischen Weeze.

„Zwei starke Partner haben sich gefunden. Wir freuen uns, in der bewährten Kooperation mit unseren Freunden aus den USA den nächsten Schritt zu gehen“, erklärte Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG. Auch Lockheed Martin betont die strategische Bedeutung der Partnerschaft: „Diese Zusammenarbeit unterstreicht unser Engagement für die transatlantische Sicherheit und unsere Fähigkeit, unseren Verbündeten bewährte und moderne Technologien bereitzustellen“, sagte Ray Piselli, Vice President International bei Lockheed Martin.

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