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StartSicherheitTHW übt mit polnischen Kollegen

THW übt mit polnischen Kollegen

Gemeinsam mit der Staatlichen Polnischen Feuerwehr beteiligten sich Einsatzkräfte des THW Landesverbandes Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein an der Katastrophenschutzübung BALEX DELTA 2025 im polnischen Swinoujscie. Bei der Übung wurde eine Schiffsunfall auf der Ostsee simuliert, bei dem es zu einer großflächigen Ölverschmutzung kam.

Ziel der Übung war es, die Reaktionsfähigkeit der beteiligten Nationen bei Umweltkatastrophen zu stärken und die Zusammenarbeit im Ostseeraum durch den Austausch von Methoden und Technologien zur Ölschadensbekämpfung zu verbessern.

Im vorliegenden Szenario wurde jeweils ein 100 Meter langer Strandabschnitt von polnischen und deutschen Kräften gereinigt. Das THW setzte u.a. Ölsperren des Typs STRANDWÄCHTER und unterschiedliche Skimmer ein, um das Öl-Wasser-Gemisch aufzunehmen und zur Separation bereitzustellen. Diese Spezialausstattung betreibt das THW im Auftrag der fünf deutschen Küstenländer unter fachlicher Leitung des Havariekommandos. Parallel dazu führte die polnische Feuerwehr vergleichbare Maßnahmen durch, um die unterschiedlichen Einsatzmittel direkt zu vergleichen und weiter zu optimieren.

Über 40 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus den Ortsverbänden Stralsund und Hamburg-Mitte haben an einer großangelegten Übung in Mecklenburg-Vorpommernteilgenommen. Mit einer Kolonne von zwölf Einsatzfahrzeugen und sechs Anhängern brachte das THW umfangreiche Spezialtechnik an den Ort des Geschehens – darunter zwei Geländestapler, das geländegängige Kettenfahrzeug Hägglunds BV 206, große Auffangbehälter sowie die Separationsanlage Sepcon. Letztere ist in der Lage, bis zu 40 Kubikmeter eines Öl-Wassergemischs pro Stunde aufzutrennen.

Insgesamt waren rund 400 Einsatzkräfte an dem grenzüberschreitenden Szenario beteiligt. Neben dem THW und der polnischen Staatlichen Feuerwehr (PSP) wirkten auch der Heimatschutz der polnischen Streitkräfte, der Seenotrettungsdienst SAR, Umweltorganisationen wie der WWF Polen sowie die Verwaltung der Woiwodschaft Westpommern mit.

THW-Landebeauftragte Sören Ollhoff erklärte zum Abschluss: „Übungen wie die BALEX DELTA 2025 sind von entscheidender Bedeutung, gerade in einer sich wandelnden Sicherheitslage in Europa. Sie stärken unsere Fähigkeit, gemeinsam mit internationalen Partnern wirksam auf Umweltkatastrophen zu reagieren und den Schutz der Meere zu gewährleisten. Der Erfolg unserer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterstreicht, wie wichtig verlässliche Partnerschaften sind, um Menschen und Umwelt bestmöglich zu schützen.“

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