StartSicherheitFahrplan für 2026 in Mecklenburg-Vorpommern

Fahrplan für 2026 in Mecklenburg-Vorpommern

Das Küstenland Mecklenburg-Vorpommern will in diesem Jahr weiter in den Bevölkerungsschutz investieren. Ziel ist es, die Einsatzkräfte besser auszustatten und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen.

Geplant ist unter anderem die Anschaffung von zwölf neuen Gerätewagen Verpflegung, jeweils eines für jeden Landkreis. Finanziert werden diese Fahrzeuge aus dem Härtefallfonds des Nachtragshaushalts 2023. Insgesamt hatte der Landtag dafür fünf Millionen Euro für den Katastrophenschutz bewilligt. Rund 2,7 Millionen Euro flossen in die Fahrzeuge selbst, weitere 1,1 Millionen Euro in deren Ausstattung.

Aufwuchs geht weiter

Darüber hinaus plant das Land die Beschaffung von zehn weiteren Fahrzeugen zur Erkundung chemischer, biologischer, radiologischer und nuklearer Gefahren (CBRN). Auch neue Führungs- und Behandlungsfahrzeuge für die Medical Task Force sind vorgesehen. Ergänzt wird dies durch 31 neue Mannschaftstransportwagen für den Katastrophenschutz, für die das Land 3,1 Millionen Euro bereitstellt.

„Wir investieren nicht nur in einzelne Fahrzeuge – wir investieren in ein leistungsfähiges, modernes Gesamtsystem. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen sich darauf verlassen können, dass Hilfe schnell kommt, egal ob bei Waldbränden, schweren Unwettern, Schadstofflagen oder medizinischen Großschadensereignissen“, erklärte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD). Die kommenden Jahre würden eine Phase weiteren Aufwuchses und zunehmender Professionalisierung im Bevölkerungsschutz sein, so Pegel weiter.

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