Zusammen mit MBDA Deutschland will IAI Loitering Munition für das Portfolio der Bundeswehr anbieten, um diese Fähigkeitslücken bei der Luftwaffe, Marine und dem Heer zu schließen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde vergangene Woche zwischen den beiden Unternehmen geschlossen.
Loitering Munition, die sich von Drohnen dadurch unterscheidet, dass sie nicht zurückkommt, ist eine bedeutende Neuerung. Sie kann mit hoher Präzision unter Vermeidung von unbeabsichtigen Schäden eingesetzt werden. Das israelische Unternehmen IAI zählt dabei zu den Pionieren in diesem Bereich. Das aktuelle Portfolio des Unternehmens umfasst die Systeme Harop, Harpy, Mini-Harpy und Rotem.
„Wir haben unsere Partnerschaft mit IAI bereits im Jahr 2021 bekanntgegeben und freuen uns nun, die strategische Partnerschaft mit dieser Vereinbarung fortzusetzen“, freut sich der Geschäftsführer von MBDA Deutschland, Thomas Gottschild. „Nicht nur der Ukraine-Krieg, sondern auch der Aserbaidschan-Armenien-Konflikt haben die Bedeutung von Drohnen in Kampfeinsätzen gezeigt. Unsere Unternehmen haben vereinbart, bei der Vorbereitung, Produktion, Vermarktung und Durchführung aller notwendigen Arbeiten im Zusammenhang mit Loitering Munition zum Nutzen unseres deutschen Kunden, der Bundeswehr, zusammenzuarbeiten.”
“IAI ist stolz auf die Zusammenarbeit mit MBDA Deutschland im Bereich Loitering Munition. Diese Vereinbarung ermöglicht es uns, die Stärken beider Unternehmen zu kombinieren“, ergänzt der CEO von IAI, Boaz Levy. „Loitering Munition hat sich inzwischen zu einer Familie von einzigartigen und präzisen Waffensystemen weiterentwickelt. Diese Systeme haben weltweit zu operativen Erfolgen der Streitkräfte beigetragen und stellen zentrale und entscheidende Komponenten für zukünftige Einsatzszenarien dar.“





