Künstliche Intelligenz der Dritten Welle

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Bild: Hensoldt/ktsdesign, stock.adobe.com

Die Technologie ist bereit für die “Dritte Welle der künstlichen Intelligenz”, sagen Fachleute. Nach der ersten Welle, bei welcher der Mensch die Algorithmen programmierte und die Künstliche Intelligenz (KI) diese einfach anwendete, und der zweiten Welle, bei welcher der Mensch die KI mit Daten fütterte und diese selbst statistische Zusammenhänge herstellte, zielt die dritte Welle auf die Entwicklung einer KI ab, die nicht auf einen bestimmten Bereich beschränkt ist, sondern bei der Lösung vieler verschiedener Aufgaben erfolgreich sein könnte. Erste Implementierungen dieser neuen Generation von KI sind bereits erfolgt.

Nun vereinbarten der Sensor-Hersteller Hensoldt und das KI-Unternehmen 21strategies eine strategische Zusammenarbeit. Ziel ist es, gemeinsam die Entwicklung von KI der nächsten Generation für wehrtechnische Systeme voranzutreiben. Zu diesem Zweck beteiligt sich Hensoldt an der Finanzierungsrunde von 21strategies, um die Zusammenarbeit auf ein solides Fundament zu stellen.

Künstliche Intelligenz ist für die Leistungsfähigkeit vieler Hensoldt-Produkte von entscheidender Bedeutung. Durch die vereinbarte Partnerschaft werden die KI-Kompetenzen von Hensoldt auf ein neues Level gehoben. Denn mit neuen KI-Ansätzen der sogenannten dritten Welle, wie beispielsweise kognitiver KI, können Entscheidungen in Gefechtssituationen und Reaktionen auf unbekannte Bedrohungen entscheidend beschleunigt werden. Darüber hinaus ergeben sich interessante Synergien aus der Kombination mit Hensoldts bestehenden Open Source Intelligence (OSINT)-Lösungen, die zukünftig die Performanz der KI noch weiter steigern.

“Als Technologie-Unternehmen der Verteidigungsindustrie haben wir besondere Anforderungen an KI”, sagt Celia Pelaz, Vorstandsmitglied und Chief Strategy Officer bei Hensoldt. “Um hochkomplexe Verteidigungssysteme optimal zu befähigen, müssen wir Künstliche Intelligenz in ihrer gesamten Bandbreite beherrschen. Dazu entwickeln wir viele KI-Kompetenzen inhouse und ergänzen sie sehr gezielt durch die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern wie 21strategies. Als strategischer Investor können wir dabei das Unternehmen maßgeblich im Verteidigungsbereich unterstützen und profitieren von einer zielgerichteten und schnellen Weiterentwicklung der Technologie.”

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