Erhalt der Attraktivität im Ländlichen Raum

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Blick auf den Stadtteil Lautern der Stadt Heubach im Ostalbkreis. (Foto: BS, Vexillum, CC BY-SA 4.0, Wikimedia.org)

“Engagierte Bürgerinnen und Bürger können in vielen Fällen zusammen mit der Verwaltung Veränderungen bewirken und neue Werte schaffen”, erklärt Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister, Peter Hauk, im Rahmen des Landesentscheids “Unser Dorf hat Zukunft”. Von den fünf Gewinnern des Landeswettbewerbs 2022, qualifizierte sich Lautern, Teil der Stadt Heubach im Ostalbkreis, für den Bundesentscheid im kommenden Jahr.

Der Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” fördert das Eigenengagement von Bürgerinnen und Bürgern die Lebensqualität im Ländlichen Raum zu verbessern. Dabei werden Projekte zur Entwicklung einer zukunftsfähigen dörflichen Heimat zuerst auf Bezirksebene, dann auf Landesebene und schließlich auf Bundesebene ausgezeichnet. Das Land Baden-Württemberg zeichnet in diesem Jahr bereits zum 27sten Mal die Gewinner des Landeswettbewerbs aus. Das Wir-Gefühl in den teilnehmenden Dorfgemeinschaften habe durch den Wettbewerb einen weiteren Schub erhalten, freut sich der Landwirtschaftsminister. Bürgerinnen und Bürger könnten in vielen Fällen zusammen mit der Verwaltung Veränderungen bewirken und neue Werte schaffen.

Für ein herausragendes Engagement bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen dörflichen Heimat wurden folgende Dörfer mit einer Goldmedaille ausgezeichnet: Der Herbolzheimer Ortsteil Bleichheim im Landkreis Emmendingen und das Dorf Harpolingen, Teil der Stadt Bad Säckingen im Landkreis Waldshut. Ebenso gewannen das Dorf Hörvelsingen, ein Stadtteils Langenaus im Alb-Donau-Kreis, sowie das Dorf Thalheim im Landkreis Sigmaringen, Teil der Gemeinde Leibertingen. Auch Lautern, Teil der Stadt Heubach im Ostalbkreis, wurde mit Gold ausgezeichnet und qualifizierte sich zudem für den Bundeskongress, der im Jahr 2023 entschieden wird. Hauk: “Der Wettbewerb hat gezeigt, dass die Menschen vor Ort wichtige Impulse für den Erhalt der Attraktivität im Ländlichen Raum geben und welche innovativen Ideen lokal entstehen können.”

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