Unterstützung wird weiter verbessert

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Unterschrieben eine Kooperationsvereinbarung: Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (SPD, r.) und die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Sabine Maur (l.). (Foto: BS/MdI RLP)

In Rheinland-Pfalz soll die Unterstützung von Polizistinnen und Polizisten in psychisch belastenden Situationen noch weiter verbessert werden. Dazu haben Innenminister Michael Ebling (SPD) und die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, Sabine Maur, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterschrieben.

Die Kooperation ergänzt die bereits vorhandenen Beratungsangebote bei psychischen Belastungen und soll Zugangsmöglichkeiten zu psychotherapeutischer Behandlung beschleunigen und erleichtern. Der Mainzer Ressortchef erklärte: “Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sind bei ihren Einsätzen für unser aller Sicherheit immer wieder mit psychisch sehr belastenden Situationen konfrontiert. Um die Gesundheit unserer Einsatzkräfte noch stärker zu schützen, wollen wir künftig psychologische Unterstützung gewährleisten, die über die unmittelbare Nachsorge des polizeilichen Kriseninterventionsteams sowie die Sozialberatung und Polizeiseelsorge in den Präsidien hinausgeht.” Er begrüßte, dass sich die teilnehmenden Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu den besonderen Belastungssituationen im polizeilichen Umfeld fortbilden wollen.

Und die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, Sabine Maur, betonte: “Durch die Kooperation steigern wir die Möglichkeit einer rechtzeitigen psychotherapeutischen Versorgung der Betroffenen, die in ihrem Beruf besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Wir begrüßen die offene Thematisierung von psychischer Gesundheit in der Polizei.”

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