Die Niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens hat den „Personalstrukturbericht des Landes Niedersachsen 2020“ vorgestellt. Dieser enthält eine statistische Auswertung des Personalbestands und der unterjährigen Personalveränderungen innerhalb er Landesverwaltung. Die Daten dienen der ressort- und landesspezifischen Personalbedarfsplanung.
Am Stichtag 30.06.2022 waren insgesamt 254.110 Beschäftigte im Landesdienst tätig. 84 Prozent davon gehörten zum Stammpersonal – dazu zählen die dauerhaft oder befristet eingestellten Mitarbeitenden. Die übrigen 16 Prozent setzen sich zusammen aus Auszubildenden, geringfügig Beschäftigten und beurlaubtem Personal. Der größte Bereich des Personals entfiel mit etwa 43 Prozent auf dem Beschäftigungsbereich der Schulen.
Auch das Alter der Beschäftigten wurde im Personalstrukturbericht erhoben. Das durchschnittliche Alter des Stammpersonals lag bei 44,8 Jahren – im Vergleich zum Vorjahr sind die Beschäftigten damit durchschnittlich 0,2 Jahre jünger. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass stichtagsbezogen in fünf Jahren elf Prozent und in zehn Jahren bis 2032 insgesamt 23 Prozent der Beschäftigten aus dem Landesdienst ausscheiden.
Die Attraktivität des Landesdienstes
Behrens weist darauf hin, dass das Land Niedersachsen seinen Beschäftigten die Vorteile des Öffentlichen Dienstes biete: Eine hohe Sicherheit der Arbeitsplätze mit sehr guten Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Der Personalstrukturbericht beweist, dass es sich hierbei nicht um ein leeres Versprechen handelt. Der Anteil der Beschäftigten, die in ganz unterschiedlichen Teilzeitmodellen arbeiten, steigt seit 2016 kontinuierlich an. Das Land bietet als größter Arbeitgeber Niedersachsens äußerst vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten“, erklärt die Innenministerin.
„Wir werden nicht nachlassen, die potenziellen Bewerberinnen und Bewerber von den Karrieremöglichkeiten beim Land zu überzeugen“, erläutert Behrens. „Ebenso wichtig sind uns aber auch die Menschen, die bereits bei uns im Landesdienst tätig sind. Mit unseren im Mai beschlossenen Eckpunkten für eine demografiefeste Verwaltung in Niedersachsen werden wir die Attraktivität des Landesdienstes sowohl für unser zukünftiges als auch für unser bereits bestehendes Personal weiter stärken, indem wir insbesondere in der Personalentwicklung flexibler werden und zukunftsfähige Rahmenbedingungen für alle bereitstellen.“

