StartDigitalesDigitales Genehmigungsverfahren beim Glasfaserausbau gewinnt an Bedeutung

Digitales Genehmigungsverfahren beim Glasfaserausbau gewinnt an Bedeutung

Das von Hessen und Rheinland-Pfalz entwickelte Breitband-Portal spielt eine zentrale Rolle beim beschleunigten Glasfaserausbau in Deutschland. Mit dem volldigitalisierten Verfahren können Anträge für die Verlegung von Glasfaserkabeln online eingereicht und schneller bearbeitet werden. Zehn Bundesländer, darunter Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, haben das Portal bereits übernommen, Baden-Württemberg wird bald folgen.

Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus (CDU) erklärte, dass die Standardisierung und Digitalisierung der Prozesse zu einer erheblichen Beschleunigung führe. In einfachen Fällen könnten Genehmigungen innerhalb von zwei bis drei Werktagen erteilt werden. Dies sei ein wichtiger Schritt zur flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser in Deutschland.

Die rheinland-pfälzische Digitalisierungsministerin Dörte Schall (SPD) betonte, dass das Portal nicht nur den Ausbau beschleunige, sondern auch die kommunalen Behörden entlaste und die Kosten für alle Beteiligten senke. Sie lobte das Projekt als ein Beispiel erfolgreicher länderübergreifender Zusammenarbeit.

Das Breitband-Portal, das als „Software-as-a-Service“ ohne Installation über das Internet nutzbar ist, zählt zu den zentralen Projekten des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Es unterstützt die Gigabitstrategie des Bundes, die bis 2030 eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur in Deutschland vorsieht.

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