StartSicherheitNeuer Polizeipräsident in Osnabrück

Neuer Polizeipräsident in Osnabrück

Die Polizeidirektion Osnabrück bekommt eine neue Spitze. Ab dem 1. Juni übernimmt der bisherige Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA), Friedo de Vries, die Position.

Er tritt damit die Nachfolge von Michael Maßmann an, der sich Ende Mai in den Ruhestand begibt. Das teilt das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport in einer Pressemeldung mit. Bereits ab dem 1. Mai wird de Vries zur Polizeidirektion abgeordnet. Sein Wechsel nach Osnabrück erfolgt nach Angaben des Innenministeriums aus persönlichen Gründen. So kenne de Vries die dortige Polizeidirektion gut aus seiner Zeit als Polizeivizepräsident in den Jahren 2010 bis 2018.

„Friedo de Vries zeichnet in seiner Arbeit eine hohe polizeiliche Fachkompetenz, eine herausragende Einsatzbereitschaft und ein großes persönliches Engagement aus“, betonte die Niedersächsische Innenministerin, Daniela Behrens (SPD). Sie sei zudem davon überzeugt, „dass er eine hervorragende Besetzung als Präsident in der Polizeidirektion Osnabrück ist und in der neuen Funktion wertvolle Impulse vor Ort setzen wird“. Im vergangenen Jahr geriet de Vries durch seine Ermittlungen gegen das Trio von ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg, Ernst-Volker Straub und Daniela Klette in die Öffentlichkeit. Jahrelang hatte das LKA Niedersachsen nach dem untergetauchten Trio gefahndet – bis Daniela Klette im März 2024 in Berlin festgenommen wurde.

Die Nachfolge im Präsidentenamt des LKA Niedersachsen soll zeitnah ausgeschrieben werden, hieß es vom Innenministerium. Übergangsweise übernimmt ab dem 1. Mai Thorsten Massinger, derzeit Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, die Leitung.

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