Der Bundesminister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, hat als eine seiner ersten Amtshandlungen heute gleich drei Behörden in der ehemaligen Hauptstadt besucht: das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das ITZBund sowie die Bundesnetzagentur. Dabei wurde er von dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMDS, Thomas Jarzombek (CDU), und Dr. Markus Richter, Staatssekretär im BMDS, begleitet.
Für das BSI gehören die Cyber-Sicherheit und die Digitalisierung „untrennbar“ zusammen. Das zeigt sich auch in der neuen Aufsichtsstruktur der Cyber-Sicherheitsbehörde: Neben dem Bundesinnenministerium (BMI) übernimmt ab sofort das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) die Fachaufsicht für „mehrere Themen“.
Die BSI-Präsidentin Claudia Plattner bekräftigte am Freitag: „Als die Sicherheitsbehörde mit Digital-Know-how brennen wir dafür, mit unserer Expertise in Sachen Cyber-Sicherheit zum Gelingen der Digitalisierung beizutragen. Ich freue mich daher sehr über den Besuch von Bundesminister Karsten Wildberger und habe ihm versichert, dass das BSI mit ausgezeichneter Expertise und viel gestalterischem Willen seinen Beitrag leisten wird.“
„Digitalisierung ist Teamarbeit“
Auch das ITZBund liegt ab sofort im Geschäftsbereich des neuen Ministeriums. Wildberger lernte bei seinem Besuch die Oberste Leitungsebene kennen und besprach mit ihnen unter anderem die Multi-Cloud-Strategie und KI. „Ich möchte von Beginn meiner Amtszeit an Synergieeffekte durch das neue Ministerium identifizieren und umsetzen. Dazu ist es wichtig, persönlich mit den Teams ins Gespräch zu kommen, ihre Expertise kennenzulernen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Denn Digitalisierung ist Teamarbeit“, sagte der Minister. „Wir freuen uns darauf, unsere Leistungen mit Blick auf die Herausforderungen der Bundes-IT weiterzuentwickeln und verlässlich zu erbringen“, erklärte ITZBund-Direktor Dr. Alfred Kranstedt (links im Bild).
Die Arbeit der Bundesnetzagentur (BNetzA) bezeichnete Wildberger als „unverzichtbar für unsere digitale Souveränität und Innovationsfähigkeit“. Mit der Behörde soll ebenfalls eine gute Zusammenarbeit bestehen. „Wir sind überzeugte Teamplayer und freuen uns darauf, den neuen Minister bei seiner Arbeit zu unterstützen. Wir wollen eine leistungsfähige digitale Infrastruktur fördern und einen digitalen Raum schaffen, der wettbewerbsfähig und sicher ist“, ließ sich Klaus Müller, Präsident der BNetzA, zitieren.

