StartSicherheitTHW-Bauprogramm schreitet voran

THW-Bauprogramm schreitet voran

Die Fahrzeughallen sind zu klein geworden. Ebenso die Räumlichkeiten für die ehrenamtlichen Kräfte. Außerdem müssen die Sanitärbereiche sowie barrierefreie Zugänge angepasst werden. Zudem müssen geforderte Energie- bzw. Umweltstandards eingehalten werden. Diese Gründe machten das THW-Bauprogramm nötig. Jetzt können weitere Ortsverbände des Hilfswerks sich über Neubauten freuen.

Gut ein Drittel der 668 Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) benötigt sanierte bzw. neue Unterkünfte. Deshalb wurde das THW-Bauprogramm aufgelegt, um die Verbände einsatzfähig zu halten und zukunftsfit zu machen. „Wir haben 200 Standorte identifiziert, die nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen. In einem ersten Schritt entstehen in serieller Bauweise und dadurch erfreulich zügig zunächst 30 neue OV-Unterkünfte und Fahrzeughallen. Dies stärkt ehrenamtliches Engagement im Zivil- und Katastrophenschutz, was angesichts der weltpolitischen Bedrohungslage nötig ist“, erläutert THW-Präsidentin Sabine Lackner.

Bis Ende August sollen neun Neubauten gestartet worden sein. Die Baumaßnahmen erfolgen gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und mit den Bauverwaltungen der Länder unter Federführung des Amtes für Bundesbau Schleswig-Holstein (AfB). Das Gesamtprojektmanagement zum THW-Bauprogramm und der dafür geschlossene Rahmenvertrag liegen federführend beim AfB Schleswig-Holstein. Die jeweils zuständigen Bauverwaltungen der Länder rufen die Planungs- und Bauleistungen aus diesem Rahmenvertrag über Einzelabrufe beim Rahmenvertragspartner (Goldbeck) ab und überwachen die weitere Realisierung.

Schnelligkeit durch serielles Bauen

Die 30 neuen Gebäude werden bei Abschluss zwischen 500 und 1.000 Quadratmetern Nutzfläche und sieben bis 22 Hallenstellplätzen für Einsatzfahrzeuge und Technik vorweisen. Für künftige Einsätze finden THW-Fachgruppen wie beispielsweise für Notversorgung und Notinstandsetzung, Schwere Bergung, Ortung sowie Infrastruktur in den neuen Standorten ausreichend Platz. Auch erhalten THW-Einsatzkräfte mehr Raum für Ausbildungen sowie Übungen und erfahren Wertschätzung für ihr ehrenamtliches Engagement. Die serielle, systematisierte Bauweise im THW-Bauprogramm ermöglicht die Fertigstellung der Gebäude in weniger als einem Jahr.

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