StartDigitalesErste Cyber-Strategie für Brandenburg

Erste Cyber-Strategie für Brandenburg

Das Kabinett Brandenburg hat die erste landesweite Cyber-Sicherheitsstrategie beschlossen. Sie soll Verwaltungen, Kommunen und kritische Infrastrukturen besser gegen steigende Cyber-Bedrohungen absichern. Die Strategie bündelt zentrale Maßnahmen, soll ein landesweites Sicherheitsmanagement schaffen und die Handlungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung langfristig stärken.

Wie die Staatskanzlei Brandenburg berichtet, umfasst die Strategie den Aufbau einer zentralen Stelle für Cyber- und Informationssicherheit, die Einführung eines landesweiten Lagebildes „Cyber-Sicherheit“ sowie regelmäßige Prüfungen und Anpassungen der IT-Architektur in allen Verwaltungsbereichen. Auch Informations- und Frühwarnsysteme sollen ausgebaut werden, um Bedrohungen schneller zu erkennen, Schulungskonzepte sollen vereinheitlicht und Cyber-Sicherheitsübungen für Beschäftigte regelmäßig durchgeführt werden. Damit reagiert Brandenburg auf die zunehmende Zahl von Cyber-Angriffen und die steigende Komplexität digitaler Bedrohungen, die sowohl Verwaltung als auch kritische Infrastrukturen betreffen können.

Langfristig will die Landesregierung die IT-Strukturen stärker aufeinander abstimmen und vernetzen, um Sicherheitslücken zu schließen und das Niveau landesweit anzuheben. Auch die Einbindung der Kommunen in operative Lagebilder und Frühwarnsysteme soll ausgebaut werden, sodass sich Verwaltungen im Ernstfall schneller und koordiniert schützen können.

Sicht der Landesregierung

Digitalminister Dr. Benjamin Grimm bezeichnet den Beschluss als wichtigen Schritt: „Mit zunehmender digitaler Vernetzung steigt auch die Gefahr von Cyber-Angriffen.“ Zugleich betont er, dass die Strategie die Grundlage dafür schaffen soll, Verwaltungen und kritische Infrastrukturen wirksam zu schützen und die digitale Resilienz des Landes zu erhöhen.

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