Grundrecht auf Wohnen

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Mit "Housing First" fördert das Saarland ein Modellprojekt, welches Menschen, die akut von Wohnungslosigkeit bedroht sind, unterstützen soll. (Foto: BS/planet_fox, pixabay.com)

Das Saarland fördert ein Modellprojekt, durch das betroffene Menschen wieder eine Wohnung erhalten können.

“Housing First – Wohnen zuerst” heißt das Modellprojekt, welches Menschen, die akut von Wohnungslosigkeit bedroht sind oder ihre Wohnung bereits verloren haben, unterstützen. Auch Menschen, die auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt meist keine Chancen haben, können mithilfe dieses Projektes wieder eine Wohnung mit eigenem Haustürschlüssel erhalten.

Mit der Förderung des Hilfsprojekts kooperiere das Saarland mit der Diakonie Saar und gehe damit neue Wege, um Hilfsangebote für betroffene Menschen passgenauer auszurichten, erklärt die Sozialministerin Monika Bachmann. Deshalb ermöglicht die Landesregierung der Diakonie Saar, das Hilfsprojekt mit einer Projektförderung in Höhe von rund 115.000 Euro, um es auch in diesem Jahr weiter zu erproben. Darüber hinaus finanziert sie auch Streetwork, Tagestreffs, Notschlafstellen und stationäre und längerfristige Wohnmöglichkeiten. Viele Beispiele zeigen, dass das Saarland die Verantwortung für wohnungslose Menschen wahrnimmt: Das Bruder-Konrad-Haus, die Herberge zur Heimat und das Elisabeth-Zilken-Haus sind nur einige wenige Beispiele für Notschlafstellen.

Wie sieht die Förderung aus?

Betroffene Menschen erhalten in einem ersten Schritt mit allen Rechten und Pflichten eine reguläre Wohnung, ohne zuvor ihre “Wohnfähigkeit” trainieren oder unter Beweis stellen zu müssen. Nach dem Bezug der Wohnung werden sie gezielt dafür geschult, ihre individuellen Probleme anzugehen: Sie erhalten wohnbegleitende Hilfen und werden beim dauerhaften Erhalt ihrer Wohnung unterstützt.

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