Seelsorge-Vereinbarung erneuert

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Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU, Mitte) hat die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der katholischen und der evangelischen Kirche im Bereich der ethischen Bildung und Seelsorge für die Polizei erneuert. Das Dokument wurde auch von Vertretern der evangelischen sowie der katholischen Kirche (links und rechts auf dem Foto) unterzeichnet. (Foto: BS/IM NRW)

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der katholischen und der evangelischen Kirche im Bereich der ethischen Bildung und Seelsorge für die Polizei erneuert. Die Kooperation im Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge (ZeBuS) am Standort des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei (LAFP) in Selm wird dadurch noch weiter ausgebaut.

Im ZeBuS, das 2014 gegründet wurde, arbeiten Vertreter der beiden Kirchen mit der nordrhein-westfälischen Polizei zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums unterstützen das LAFP bei der fachbezogenen Öffentlichkeitsarbeit, sensibilisieren die Einsatzkräfte in ethischen Fragen und fördern die Kooperation mit seelsorgerischen Organisationen sowie den Austausch mit religiösen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen theoretischer und praktischer Schulungen eignen sich Polizistinnen und Polizisten ethische Kompetenzen an, die für ihren Einsatzalltag wichtig sind.

Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte dazu: “Das Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge hat seit seiner Gründung hervorragende Arbeit geleistet. Seelsorge und Polizei sind für mich nicht mehr trennbar. Die Weiterführung der bewährten Zusammenarbeit ist ein unglaublich wichtiges Zeichen.” Denn: “Der geschärfte innere Kompass hilft der Polizei auch in Grenzsituationen moralisch stabil zu bleiben.”

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