Pauli und Bubi helfen bei Waldbewirtschaftung

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Zwei Kaltblüter ziehen als Doppelgespann geschlagene Holzstämme aus dem Wald. (Foto: BS, Christian Körtke, pixabay.com)

Die Mitarbeitenden der Berliner Forsten erhalten Zuwachs: Pauli und Bubi, zwei süddeutsche Kaltblüter, unterstützen zukünftig als Rückepferde die ökologische Waldbewirtschaftung in der Hauptstadt.

“Sie sind eine bodenschonende und geländegängige Ergänzung zu moderner Technik – gerade in schwierigem und empfindlichem Gelände”, erklärt Umwelt-Staatssekretärin, Dr. Silke Karcher. Indem die Kaltblüter geschlagene Holzstämme aus dem Wald ziehen, sichern sie nachhaltig die Boden- und Pflanzstrukturen des Waldes. Dafür haben sie eine Spezialausbildung zum forstlichen Arbeitspferd absolviert, welche maßgeblich von den beiden alten Rückepferden – Volker (24) und Pünktchen (17) – unterstützt wurde. Mit Pauli und Bubi kommen nun insgesamt sechs Rückepferde an drei Standorten zum Einsatz.

Bis zu 800 Kilogramm schwere Holzlasten bewegen die 600 bis 800 Kilogramm schweren Tiere als Doppelgespann. Damit schaffen zwei Arbeitspferd an ihren fünf Stunden langen Arbeitstagen rund 20 Kubikmeter Holz aus dem Wald. Forstwirtinnen und Forstwirte mit einer Zusatzqualifikation als Gespannführende bilden mit einem Pferd ein eingespieltes Team. Sie kümmern sich auch jeden Tag um Pflege und Fütterung der Tiere.

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