IT-Ausfälle in KRITIS-Unternehmen seit dem Angriff auf die Ukraine

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Seit Beginn des Ukraine-Krieges fürchtet sich die Welt vor großangelegten Cyber-Angriffen auf kritische Infrastruktur. (Foto: BS/Pete Linforth/ pixabay.com)

Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) haben dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) insgesamt 253 IT-Störungen gemeldet. Inbegriffen sind dabei alle Arten von Hard- oder Softwareausfälle, nicht nur solche, die durch Cyber-Angriffe verursacht wurden.

Diese Zahl nennt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. So viele Störungen meldeten KRITIS-Betreiber zwischen dem 24. Februar und dem 9 September 2022. In der Antwort heißt es ferner, dass das BSI keine Daten zu den wirtschaftlichen Schäden dieser Störungen ermittle. Auch ob der Bund bei manchen dieser KRITIS-Unternehmen beteiligt sei, wisse das BSI nicht.

Dass das BSI nicht zwischen Cyber-Angriffen und anderen Ausfällen unterscheidet, könnte daran liegen, dass die Ursache eines Ausfalls nicht immer klar ist.

Die bisherige Berichterstattung des Behörden Spiegel zum Ukraine-Krieg finden Sie hier.

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