Schlüsseltechnologie für den Schwerlasttransport

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Wasserstoff könnte die Schlüsseltechnologie sein, mit der der Schwerlasttransport die Klimaschutzziele erreichen kann. (Foto: BS, Gerd Altmann, pixabay.com)

“Das ist eine sehr gute Nachricht für den Wasserstoffstandort Baden-Württemberg”, begrüßt Thekla Walker, Energieministerin Baden-Württembergs, die Entscheidung des Bundes das Leuchtturmprojekt “KLIMA|WERK” zu genehmigen. Das Projekt will Brennstoffzellensystemen für den Schwerlastverkehr am Standort Weilheim/Teck produzieren.

In Weilheim/Teck in Baden-Württemberg wird es bald einen Produktionsstandort für Brennstoffzellensystemen für den Schwerlastverkehr geben. “Baden-Württemberg ist Klimaschutzland und im höchsten Maße als Spitzenstandort für die Wasserstoffwirtschaft geeignet”, freut sich Walker. Umgesetzt wird das Projekt von cellcentric, einem Joint Venture der Daimler Truck AG und der Volvo Group, welche im Schwerlastverkehr die Brennstoffzelle als Schlüsseltechnologie sieht, um die Klimaschutzziele erreichen zu können. Das cellcentric-Projekt KLIMA|WERK ist Teil der Mobilitätswelle Hy2Move.

Dank des grünen Lichts durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Verkehr (BMDV) für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn für das Important Projects of Common European Interest (IPCEI) – Projekt KLIMA|WERK, kann das Unternehmen auf eigenes Risiko mit dem Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Mobilitätssektor beginnen ohne eine spätere Förderung auszuschließen. Derzeit stehen noch die Notifizierung durch die Kommission der Europäische Union (EU) und die Antragsprüfung beim Bund aus. Die Energieministerin hofft, dass auch diese Formalia nun zügig abgeschlossen werden können. Erst danach kann die Landesregierung die konkrete Kofinanzierung festlegen. Die grundsätzliche Bereitschaft zur Kofinanzierung der IPCEI-Projekte in Baden-Württemberg hatte sie bereits im Juli 2021 erklärt.

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