Ausfall der IT-Infrastruktur in Wiesbaden

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Auch die Notrufdienste waren kurzzeitig vom Ausfall betroffen. Die Notfallnummern 110 und 112 waren aber durchgängig erreichbar. (Foto: BS/Golda Falk, pixabay.com)

Am Dienstag, den 17. Januar ist in Hessens Landeshauptstadt kurzzeitig die IT-Infrastruktur aller Computer- und Telefoniesysteme ausgefallen. Auch die städtische Feuerwehr und Polizei waren von der Störung betroffen. Die Notrufnummern 110 und 112 sind allerdings jederzeit zu erreichen gewesen, heißt es von den Behörden.

Die Stadt vermeldete, dass keine Indizien für einen Cyber-Angriff vorliegen würden. Der Ausfall soll durch einen Hardware-Defekt in Zusammenhang mit einem komplexen Software-Problem in einem Netzwerk-Segment verursacht worden sein. Insgesamt waren etwa 5000 Arbeitsplätze betroffen. Nach einer Isolierung des fehlerhaften Segments, konnte die Funktionsfähigkeit des gesamten Netzwerks wieder hergestellt werden, ließ die Stadtverwaltung verlauten.

Durch ein gut vorbereitetes Havarie-Konzept, waren die Notfallnummern 110 und 112 trotzdem jederzeit erreichbar. Die Leitstellentechnik, die u. A. für die Notrufe zuständig sind, sollen nur mit Einschränkung funktioniert haben: “Gerade dort wo es regelhaft zu Schnittstellen mit anderen Leitstellen und Institutionen kommt, war heute keine Kopplung möglich. Emails konnten nicht versendet werden, stattdessen mussten die Mitarbeitenden in der Leitstelle zu altmodischen Telefonen greifen. Der Wachalarm wurde über Direktleitungen und Notalarmgeber ausgelöst”, heißt es vom Lagedienst der Feuerwehr. Dennoch soll die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu keiner Zeit gefährdet worden sein, so die Einsatzkräfte.

Zum späten Nachmittag waren die Probleme wieder behoben, sodass die Verwaltung wieder ohne Einschränkungen ihrer Arbeit nachgehen konnte, vermeldete die Stadtverwaltung am Dienstag.

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