StartSicherheitAuf dem Weg zu einer Stimme der europäischen Feuerwehren

Auf dem Weg zu einer Stimme der europäischen Feuerwehren

Auf dem 2. Europäischen Feuerwehrgipfel haben die Vertreterinnen und Vertreter von 21 nationalen Feuerwehrverbänden den Weg zu einer gemeinsamen Vertretung bei der Europäischen Union geebnet. Unter der Federführung des deutschen und des französischen Feuerwehrverbandes stimmten die Vertreter der anderen europäischen Verbände dem Regelwerk und der Satz des zukünftigen Verbands zu.

„Wir wollen das Ohr in Brüssel an der richtigen Stelle haben, um Entwicklungen mitzubekommen und die Interessen der Feuerwehren zu vertreten!“, erklärte der DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Die in Welzow 2023 geborene Idee und der in Paris 2024 durch eine erste gemeinsame Erklärung entstandene Spirit haben sich nunmehr in Brüssel erfolgreich fortgesetzt. Dies drückte sich insbesondere dadurch aus, dass alle Entscheidungen und Beschlüsse zum Regelwerk ausnahmslos einstimmig getroffen wurden“, so Banse weiter.

An dem zweitägigen Treffen nahmen Repräsentanten der Feuerwehrverbände aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern teil. Der neue Verband werde selbstverständlich Mitglied im CTIF. Die Präsidenten der Feuerwehrverbände aus Deutschland, Frankreich, Kroatien und Österreich wurden beauftragt, die Geschäfte bis zur Gründung des neuen Verbandes in 2025 kommissarisch zu führen. Es ist vorgesehen, die Gründungsversammlung in Deutschland durchzuführen.

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