StartStaat & RathausNeues Jahr, neue Linien

Neues Jahr, neue Linien

Die Verkehrswende geht weiter. Im Jahr 2025 werden auch in Baden-Württemberg weitere Investitionen getätigt und die Nahverkehrsnetze ausgebaut. So hat Initiative bwegt des baden-württembergischen Verkehrsministeriums, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Schienenfahrzeuge drei weitere Linien zur Förderung aufgenommen.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßte die Fortsetzung des Förderprogramms und erklärte: „Mit den neuen Linien schließen wir Orte ohne direkten Schienenanschluss an den Zugverkehr an. Die Regiobusfamilie wächst auf 49 Linien an. Das Land unterstützt die Kommunen und Landkreise in diesem Jahr mit insgesamt 29 Millionen Euro. So sichern wir mit direkten und schnellen Busverbindungen die nachhaltige Mobilität in ländlichen Räumen. Eine gute Investition.“

Die geförderten Linien fahren dabei mindestens im Stundentakt und zu Hauptverkehrszeiten auch alle dreißig Minuten. Das Förderprogramm soll dabei helfen, auch den schienenlosen ländlichen Raum anzubinden. Das Programm werde dabei auch gut angenommen, so umfasst es nach Aussage von Hermann bereits heute etwa 1.300 Kilometer, die etwa einem Drittel des Schienennetzes entsprechen. Er ermutigt auch weitere Kommunen Anträge auf eine Förderung zu stellen. Das Verfahren sei einfach und unbürokratisch.

Mit dem Bus auf die Fähre

Auch darüber, das die Förderung des Fähren-Regiobuslinie 700 zwischen Konstanz und Ravensburg gesichert ist, zeigt sich Hermann erfreut. Das Land unterstützt dieses einmalige Angebot mit 4,25 Millionen Euro und einem außerordentlichen Zuschuss für die Fährkosten von 1,16 Millionen Euro. Durch die Nutzung der Fähre spart die Buslinie 30 Minuten Fahrzeit, was den maßgeblichen Vorteil der Kooperation darstellt. Auch Luca Wilhelm Prayon, Landrat des Bodenseekreises, spricht sich für den Nutzen der Linie aus: „Der 700er Bus wäre ohne die tatkräftige Zusammenarbeit von Land, Landkreisen und der Verkehrspartner vor Ort nicht möglich. Die kommunale Seite fördert die Buslinie jährlich mit rund 1,3 Millionen Euro, allein der Bodenseekreis mehr als 60 Prozent davon. Aber das ist es uns auch wert, denn die Buslinie hat sich als beliebtes und vielgenutztes Angebot in der Bodenseeregion etabliert. Sie verbindet die drei Landkreise und dabei auch die Städte Konstanz, Meersburg, Markdorf und Ravensburg sowie die dazwischenliegenden Gemeinden. Die Region ist durch den Bus näher zusammengerückt.“

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein