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Für Autobahn und Radwege

Auch mit Mitteln aus dem Sondervermögen plant das Land Schleswig-Holstein in diesem Jahr, über eine halbe Milliarde Euro in seine Straßen und Radwege zu investieren. An der Planung des Investitionspaketes waren neben dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus auch die Autobahn GmbH, der Landesbetrieb Straßenbau und die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH beteiligt.

Ein wichtiger Teil der geplanten Investitionen wird dabei in die Verlängerungen der A20 fließen, für die nun auch der Planungsfeststellungsbeschluss vorliegt und die dann zukünftig bis an die Elbe führen soll. Mathias Stahl, Leiter des Amts für Planfeststellung Schleswig-Holstein erklärte „Sofern niemand dagegen klagt, könnte mit dem Bau sofort begonnen werden“. Doch vorher wird der Beschluss mit seinen Planungsunterlagen, allen betroffenen Kommunen vorgelegt.

Die A20 ist aber nicht die einzige Autobahn, die mit dem Investitionspaket angegangen wird. An vielen weiteren Stellen werden Investitionen in das Autobahnnetz im Land getätigt, um dieses zu sanieren und auf Vordermann zu bringen. Daneben sind über 50 Projekte auf den Bundes- und Landesstraßen in Schleswig-Holstein geplant.

Spielraum durch das Sondervermögen

Eine wichtige Hilfe, um dem Investitionstau beizukommen, stellt dabei das Sondervermögen Infrastruktur dar: Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Madsen erläuterte: „Das gibt uns in den kommenden Jahren den Spielraum, unseren massiven Sanierungsstau abzubauen – und damit zugleich die Wirtschaft in Schwung zu bringen“. Von den insgesamt 3,4 Milliarden Euro, die Schleswig-Holstein aus dem Sondervermögen erhält, stehen 550 Millionen Euro für Straßen, Schienen, Häfen und Wasserwege zur Verfügung. Davon sind 200 Millionen Euro für Straßen und 10 Millionen Euro für Radwege reserviert.

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