EU-weite Cyber-Sicherheitsübung

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Sicherheit muss geübt werden, auch im Cyber-Raum. (Foto: BS/Pete Linforth, pixabay.com)

Unter dem Titel “Blueprint Operational Level Exercise” führen die EU-Mitgliedstaaten, die Cyber-Sicherheitsagentur der EU (ENISA) und die EU-Kommission eine gemeinsame Cyber-Sicherheitsübung durch.

Die Übung dauert zwei Tage und wird dieses Jahr von den litauischen Behörden organisiert. Dabei sollen die verschiedenen Behörden ihre Koordinierung, Situationsbewusstsein und Entscheidungsfindungsprozesse üben. Die Veranstalter erhoffen sich auch einen verbesserten Informationsaustausch zwischen Mitgliedstaaten und Kommission.

Mehr gemeinsame Cyber-Abwehrfähigkeiten sind aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine vonnöten. Seit Kriegsbeginn kam es vor allem in Osteuropa wiederholt zu größeren Cyber-Angriffen. Veranstalterland Litauen war im Sommer selbst von Distributed Denial of Service-Attacken (DDoS-Attacken) betroffen. Dabei versuchten vermutlich russische Akteure staatliche Webseiten und Server durch falsche Anfragen zu überlasten.

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