Die knapp 200 Beschäftigten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam haben eine neue Liegenschaft bezogen. Der Neubau ersetzt das dort seit 1958 stehende Gebäude der ehemaligen Zentrale des Meteorologischen Dienstes der ehemaligen DDR.
Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), sagte: „Ich freue mich, dass nun alle Expertinnen und Experten des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam wieder unter einem Dach arbeiten. Der moderne Neubau an einem traditionsreichen Standort bietet für die Beschäftigten eine hervorragende Infrastruktur zur Wahrnehmung der wichtigen Aufgaben, die der DWD in Potsdam für die Region wahrnimmt.“ Hier entstünden u.a. die regionalen Wettervorhersagen und die Klimaberatung für die ostdeutschen Bundesländer. „Gemeinsam mit der Zentrale des nationalen Wetterdienstes in Offenbach und den weiteren Niederlassungen liefert der Standort Potsdam die meteorologischen Grundlagen für wichtige Entscheidungen am Standort Deutschland, etwa für Investitionen in erneuerbare Energien, für städtebauliche Veränderungen oder den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz“, so Schnorr weiter.
Das Ministerium investierte 48 Millionen Euro in den Neubau der DWD-Niederlassung mit insgesamt rund 11.600 Quadratmetern Büro- und Nutzfläche. DWD-Präsident Prof. Dr. Gerhard Adrian dankte den DWD-Beschäftigten am Standort Potsdam für ihr Engagement und auch ihre Geduld angesichts der Verzögerungen beim Bau und aufwändiger Umzüge in die Ausweichquartiere. „Die Mühen haben sich gelohnt. Unsere neue Niederlassung am traditionsreichen Standort in Potsdam ist architektonisch ein Hingucker. Sie bietet endlich auch für alle Beschäftigten zeitgemäße Arbeitsplätze mit High-Tech-Ausstattungen. Zugleich können wir mit integrierten Kommunikationsräumen auch moderne Arbeitsformen wie Team und Projektarbeit stärken“, so Adrian.

