Der KI-Assistent LLMoin startete im Dezember in Hamburg. Niedersachsen nutzt ihn nun nach. Mitarbeitende der Verwaltung können ihn insbesondere zur Texterstellung, Zusammenfassung und Recherche verwenden.
„Wir erwarten durch die Nutzung von KI zukünftig große Erleichterungen in der täglichen Arbeit der Beschäftigten“, betont Niedersachsens CIO Dr. Horst Baier. Über den IT-Dienstleister Dataport kann der KI-Assistent seit letzter Woche von anderen Ländern oder Kommunen nachgenutzt werden. Niedersachsen hat das Angebot sofort genutzt und einen Vertrag mit Dataport zur Nutzung von LLMoin geschlossen.
Das Tool hilft Verwaltungsmitarbeitenden bei Recherchen, Zusammenfassungen und der Erstellung von Texten. Zudem können individuelle, behördenspezifische Datenquellen integriert werden. LLMoin erfüllt die Anforderungen an den Datenschutz. Dataport betreibt das Tool in seinem Rechenzentrum auf einer KI-Plattform.
Land testet mehrere Assistenten
„LLMoin ist ein Beispiel dafür, wie dank eines Nachnutzungsmodells moderne KI-Tools rasch in den öffentlichen Verwaltungen ankommen. Dabei schaffen Skaleneffekte und Synergien Zeit- und Kostenvorteile für Länder und Kommunen“, sagte Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport. Der KI-Assistent wird, nach einer einjährigen Testphase, seit Dezember 2024 in Hamburger Behörden produktiv genutzt. Das Tool könne flexibel an die Bedürfnisse der jeweiligen Organisationen angepasst und innerhalb von etwa sechs Wochen implementiert werden, teilt Dataport mit. Weitere Akteure hätten bereits Interesse an einer Nachnutzung angemeldet.
Niedersachsen erprobe verschiedene KI-Assistenten – in Kürze werde das Land zusätzlich den Assistenten Copilot von Microsoft einführen. Auch hier sei die Arbeit mit den eigenen Daten in einer geschützten und datenschutzkonformen Umgebung möglich, bekräftigt der Niedersächsische CIO.
LLMoin basiert auf dem Large Language Modell GPT-4o von Open AI.

