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StartSicherheitNeue Strukturen für die Kriminalpolizei Rheinland-Pfalz

Neue Strukturen für die Kriminalpolizei Rheinland-Pfalz

Ein neues Organisationsmodell soll die Kriminalpolizei in Rheinland-Pfalz zukunftsfähig ausrichten. Da digitale und internationale Einflüsse auch die kriminellen Aktivitäten verändern, sind Umstrukturierungen innerhalb der Behörde geplant. 

„Mit den Maßnahmen beschreiten wir konsequent einen neuen Weg hin zur Kriminalitätsbekämpfung der Zukunft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer“, betonte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebling (SPD). Ziel der Umstrukturierung sei es, die gegenwärtige hohe Schlagkraft der Kriminalitätsbekämpfung nicht nur zu erhalten, sondern diese auch zukunftsfähig fortzuentwickeln. Hierfür hatte das rheinland-pfälzische Innenministerium bereits im Juni 2023 eine Projektgruppe eingesetzt. Nun ist am Montag das neue Organisationsmodell der Kriminalpolizei in den fünf regionalen Polizeipräsidien in Kraft getreten.

Die neue Struktur basiere auf delikts- und täterorientierten Ansätzen. Zusätzlich setze man auf spezialisierte Einheiten wie beispielsweise Cybercrime-Kommissariate, um die Kriminalitätsbekämpfung moderner und effektiver zu gestalten, schrieb das Innenministerium in seiner Pressemitteilung. Sieben Regionalkommissariate sollen diesen Ansatz auch außerhalb der Ballungsräume vorantreiben. Durch die Bündelung personeller Kompetenzen und technischer Ressourcen soll laut dem Innenminister, die Verfügbarkeit kriminalpolizeilicher Expertise im ländlichen Raum weiter gestärkt werden. „Eine zeitgemäße Kriminalitätsbekämpfung verlangt die wirkungsvolle Konzentration von Organisationsstrukturen“, fasste Michael Ebling zusammen.

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