Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Staatssekretär sowie CIO Prof. Thomas Popp besuchten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Freital, um sich über Kommunikationslösungen für Verschlusssachen zu informieren. BSI-Präsidentin Claudia Plattner präsentierte ihnen eine hochsichere Telefonielösung, die in Sachsen getestet werden soll.
Besondere gesetzliche Anforderungen gelten für die Verarbeitung von Verschlusssachen, was auch die eingesetzten IT-Systeme betrifft. Das BSI betreibt in Freital einen „Show-Room“, in dem Entscheidungsträger, Geheimschutzberater sowie Endnutzer und Administratoren umfassende Informationen und Testmöglichkeiten für VS-IT-Systeme erhalten. Kretschmer nutzte die Gelegenheit, sich über wesentliche Aspekte der VS-IT informieren zu lassen und erhielt die hochsichere Telefonielösung, die in Sachsen nun in einem Pilotprojekt eingesetzt wird.
Bereits vor einem Jahr hatten das BSI und der Freistaat Sachsen eine Kooperation zur Stärkung der Cyber-Sicherheit vereinbart, die acht Handlungsfelder wie Sensibilisierungsveranstaltungen und Unterstützung bei IT-Sicherheitsvorfällen umfasst.
Kretschmer erklärte, dass Sachsen bereits lange eng mit dem BSI zusammenarbeite, um grenzübergreifend gegen Cyber-Bedrohungen vorzugehen. Das BSI sei mit seiner Expertise für das Land stets der wichtigste Ansprechpartner, auch für sichere Kommunikationswege. Plattner betonte, die Bedrohung im Cyber-Raum sei weiterhin ernst, aber Kooperation sei entscheidend. Gemeinsame Veranstaltungen und ein fortlaufender Austausch hätten die Cyber-Sicherheit gestärkt, und Sachsen sei nun das erste Bundesland, das das Testangebot zur hochsicheren Informationsverarbeitung nutze.





