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StartVerteidigungBWI veröffentlicht Roadmap für den Zeitraum 2024-2029

BWI veröffentlicht Roadmap für den Zeitraum 2024-2029

Die Vergabe-Roadmap der BWI für den Zeitraum 2024-2029 sieht ein Volumen von sechs Milliarden Euro vor. Dies erklärte Sandra Luppa auf den BWI Industry Days 2024 in Berlin.
Konkret plant die BWI, eine Summe von 6,025 Milliarden Euro an 143 Projekten zu vergeben. Diese Projekte gliedern sich des Weiteren in vier Materialfelder auf. Die zweitgrößte Summe ist dabei für das Materialfeld Software vorgesehen. 66 Einzelvergaben mit einem Gesamtwert von 1,554 Milliarden Euro sind laut Vergabe-Roadmap eingeplant. Darunter fallen auch fünf Großprojekte. Für Lizenzen und Wartung von HCL Notes, Domino und Sametime wird die BWI voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro investieren. 400 Millionen Euro sieht die Vergabe-Roadmap für Produkte der Software-Suite VMware vor. Produkte des US-Software-Riesen IBM sind der BWI sogar 645 Millionen Euro wert. Weitere 60 Millionen Euro plant die BWI in Produkte von Citrix zu investieren.

Drei Materialfelder

Für das Materialfeld Infrastruktur, Logistik und interne Services ist ein Gesamtvolumen von 1,574 Milliarden Euro vorgesehen. Der größte Anteil dieser Summe entfällt auf die Beschaffung von Cisco-Produkten und deren Wartung. 750 Millionen Euro plant die BWI dafür zu investieren. Weitere 206 Millionen Euro sollen in Logistik-Service-Provider (LSP) fließen. Für die IBM-Produkte Z-Systems, Power Systems und Storage sind etwa 270 Millionen Euro eingeplant. Darüber hinaus plant die BWI, 64 Millionen Euro für Fahrzeug-Leasing zu vergeben.

Das größte Investment sieht die BWI für das Materialfeld Kommunikation und Arbeitsplatz vor. 760 Millionen Euro sollen in die Beschaffung von Arbeitsplatz-PCs und entsprechender Hardware fließen. Um Verbindungen mit internationalen Carriern herzustellen, plant die BWI Ausgaben im Umfang von 200 Millionen Euro. Um den WAN-Zugang über das Jahr 2031 hinaus sicherzustellen, plant die BWI mit Summen im Umfang von 100 Millionen Euro. Für die Anbindung an die Mobilfunknetze sind 135 Millionen Euro vorgesehen. Nicht ganz im Sinne der Digitalisierung mutet es an, dass die BWI 160 Millionen Euro für die Beschaffung von Druckerverbrauchsmaterial kalkuliert. Neben den genannten Posten plant die BWI mit 1,131 Milliarden Euro, den Bedarf an Zeitarbeitern und Dienstleistungen zu decken. Der Löwenanteil davon entfällt auf Rahmenvertragsdienstleistungen gemäß VgV. Hierfür kalkuliert die BWI 761 Millionen Euro. Für Rahmenvertragsdienstleistungen im Bereich VSVgV sind zusätzliche 160 Millionen Euro eingeplant.

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