BSI und Hessen rücken enger zusammen

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BSI-Vizepräsident Dr. Gerhard Schabhüser (rechts) und Stefan Sauer, Innenstaatssekretär des Landes Hessen (links) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Wiesbaden. (Foto: BS/Hessisches Ministerium des Innern und für Sport)

Das Land Hessen und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben Anfang dieser Woche eine Kooperationsvereinbarung für eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Cyber-Sicherheit vereinbart. Vor allem das Thema Fortbildungen werde in den Blick genommen, heißt es aus Hessen.

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) verstärkt dabei insbesondere das Ausbildungsangebot des Hessischen Cyber-Abwehr Ausbildungszentrums (HECAAZ). Im Fokus der Einrichtung steht die Weiterbildung von Beschäftigten der hessischen Verwaltung hinsichtlich der Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit nach Cyber-Angriffen. Mithilfe der Kooperation werden im HECAAZ Ergänzungen zu den bestehenden Inhalten vorgenommen und der an BSI Standards orientierten, qualitativen Fortbildungen des IT-Fachpersonals ermöglicht. Des Weiteren stehen Vertiefungen im Bereich Cyber-Sicherheitsinformation und -Warnungen, gemeinsame IT-Grundschutztage sowie Fortbildungen von BSI-Standards im Inhalt der Kooperationsvereinigung.

Mit dem CyberCompetenceCenter (Hessen3C), das im HMdIS angesiedelt ist, besitzt das Land bereits eine wirkungsvolle Cyber-Einheit, die sowohl Behörden als auch kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützt, Cyber-Attacken mit Beratungsmaßnahmen vorzubeugen und bei Angriffen mit Abwehrmechanismen zu unterstützen.

Die Kooperationsvereinbarung ist eine Weiterentwicklung der im Herbst 2017 geschlossenen Absichtserklärung, die seitdem eine gegenseitige Unterstützung auf Augenhöhe ermöglicht hat.

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