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StartVerteidigungBundeswehr testet neuen Puma

Bundeswehr testet neuen Puma

An den Standorten Regen und Pfreimd wird aktuell die neuste Variante des Schützenpanzers Puma getestet. Ziel der Untersuchung ist es, die Einsatzreife des Modells zu erlangen.

Das Amt für Heeresentwicklung aus Köln leitet die taktische und technisch-logistische Untersuchung des Schützenpanzers
im Konstruktionsstand S1. Laut dem Amt arbeiten dessen Entwickler und Konzeptionäre eng mit den Beschaffern zusammen. Diese kämen vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der
Bundeswehr (BAAINBw).

Aufklärung, Angriff und Verteidigung

„Diese Untersuchung liefert uns wichtige Erkenntnisse zur Einsatzreife des neuen Konstruktionsstandes S1“, äußerte sich Generalleutnant Andreas Marlow, Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres und Kommandeur militärische Grundorganisation zum Projekt. Laut Marlow wird die komplette Puma-Flotte zukünftig über diesen Konstruktionsstand verfügen. Bei der Untersuchung werde zum einen betrachtet, wie sich der Schützenpanzer in Gefechtssituationen schlage und zum anderen, wie belastbar die logistischen Ketten seien.

Der Zugführer im Regener Panzergrenadierbataillon, Oberleutnant Naim M., erklärte zum Ablauf der Untersuchung: „Taktisch arbeiten wir in dieser Untersuchung verschiedene Szenarien ab: Aufklärung, Angriff oder auch Verteidigung.“ Es komme darauf an, die Systeme des Schützenpanzers immer wieder voll unter Last zu fahren. Die Zukunft des Puma S1 Seit 2015 wird der Panzer stetig weiterentwickelt. Der Puma S1 basiert auf der sogenannten Variant VJTF (Very High Readiness Joint Task Force). Dieser soll laut der Bundeswehr nun flächendeckend für alle Panzergrenadierverbände und die Ausbildungseinrichtungen ausgeliefert werden. Bis jetzt seien fünf Panzergrenadierverbände mit Schützenpanzern in verschiedenen Konstruktionsständen ausgestattet. Mittels Nachrüstung und Modernisierung solle schließlich ein einheitlicher Konstruktionsstand erreicht werden.

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