Die Bundeswehr und der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB) bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der zivil-militärischen Kooperation aus. Mit der Kooperationsvereinbarung wollen beide Partner ihre Fähigkeiten besser abstimmen.
Konkretes Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis für Aufgaben, Strukturen und Fähigkeiten beider Organisationen zu vertiefen und das Zusammenwirken bei Bedarf zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen der regelmäßige Informations- und Erfahrungsaustausch, gemeinsame Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Beteiligung an Übungen.
Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Zusammenarbeit bei der Gesamtverteidigung. Die Vereinbarung sieht deshalb einen verstärkten Austausch über mögliche Unterstützungsleistungen und die Koordination zwischen den beteiligten Organisationen vor.
„Eine wirksame Krisenvorsorge und ein konstruktives Miteinander im Rahmen der Gesamtstaatlichen Verteidigung setzen voraus, dass die beteiligten Akteure ihre jeweiligen Fähigkeiten kennen, Ansprechpartner etabliert sind und Verfahren des Zusammenwirkens frühzeitig abgestimmt werden. Die Kooperationsvereinbarung schafft dafür einen verlässlichen Rahmen und stärkt die Voraussetzungen für eine koordinierte Zusammenarbeit im Inland“, erklärte General Bodemann.
Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein betonte: „Mit der Kooperationsvereinbarung schaffen wir eine wichtige Grundlage für den strukturierten Dialog zwischen dem ASB und der Bundeswehr. Gerade angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen wollen wir als unabhängige zivile Hilfsorganisation unsere Kompetenzen einbringen und gemeinsam dazu beitragen, den Bevölkerungsschutz zu stärken sowie die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft zu erhöhen.“





