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StartStaat & RathausWas Bauämter und Behörden für faire Lärmgutachten brauchen

Was Bauämter und Behörden für faire Lärmgutachten brauchen

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Padel ist die am schnellsten wachsende Racket-Sportart Europas – und mit dem Boom landen immer mehr Bauanfragen und Lärmgutachten bei Bauämtern, Genehmigungsbehörden und Kommunen. Neue Anlagen entstehen häufig in Siedlungsnähe, bestehende Tennisanlagen werden um Padel- oder Pickleball-Plätze erweitert. So rücken Sportflächen und schutzbedürftige Wohnnutzungen näher zusammen.

Charakteristisch für beide Sportarten sind kurze, impulshaltige Ballschlaggeräusche, die sich akustisch von Tennis unterscheiden. Maßgeblich ist in Deutschland die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV). Sie verankert seit rund 30 Jahren das Taktmaximalpegelverfahren der VDI 3770, das die erhöhte Störwirkung impulshaltiger Geräusche wirkungsbezogen abbildet. Für Tennis lagen die nötigen Emissionskennwerte längst vor – für Padel und Pickleball fehlten sie bislang.

DataKustik hat diese Lücke geschlossen: Für Padel wurden eigene Feldmessungen an realen Anlagen durchgeführt und daraus sportartspezifische Kennwerte abgeleitet; für Pickleball wurden bekannte, verfügbare Messdaten einbezogen. So ließ sich das Verfahren konsistent auf beide Sportarten erweitern – im Einzel- wie im Mischbetrieb. Die Methodik wurde auf der DAGA 2026 vorgestellt und in der Zeitschrift für Lärmbekämpfung sowie in Noise/News International veröffentlicht. Seit Version 2026 MR1 stehen die Kennwerte in der Software CadnaA bereit.

Entscheidend für die Praxis ist die Wahl des Verfahrens. Das vereinfachte „überschlägige“ Verfahren überschätzt die Immission im Mehrplatzbetrieb systematisch – besonders beim Beitrag hinzukommender Plätze. Das genaue Taktmaximalpegelverfahren bildet dagegen ab, dass sich impulshaltige Ereignisse zeitlich kaum überlagern. Das Ergebnis: eine faire, nachvollziehbare Grundlage, die unbegründete Auflagen ebenso vermeidet wie unterschätzte Konflikte. Die abschließende Beurteilung bleibt eine gutachterliche Einzelfallbetrachtung.

Wie das funktioniert, zeigt DataKustik in einem kostenlosen, rund 30-minütigen Webinar: Methodik, Kennwerte und CadnaA-Workflow am Praxisbeispiel – mit Q&A für Behörden, Planer und Gutachter.

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Dieser Beitrag ist eine Anzeige von DataKustik.

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