Zwei Rapid Responder Motorräder in Bremen

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Mit den zwei Rapid Responder Motorrädern will man in Bremen-Nord schnell an der Einsatzstelle sein. (Foto: BS/Senator für Inneres)

Der Rettungsdienst in Bremen-Nord hat nun zwei Rapid Responder Motorräder in den Dienst gestellt. Hintergrund der Indienststellung sind umfangreiche Baumaßnahmen und damit eine eingeschränkte Verkehrsführung auf der A 270. Bis Ende des kommenden Jahres sei mit „erheblichen Verkehrsstörungen“ im gesamten nördlichen Stadtgebiet zu rechnen, so der Bremer Senat.

Dies hätte Auswirkungen auf den Rettungsdienst. Es sei zu befürchten, dass Rettungsfahrzeuge in Staus aufgehalten werden oder dass erhebliche Umwege in Kauf genommen werden müssen. Als Antwort darauf werden nun vom Rettungsdienst zwei sogenannte Rapid Responder Motorräder eingesetzt.

Die Motorräder des stadtbremischen Rettungsdienstes werden gemeinsam von den beiden im Bremer Norden vertretenen Hilfsorganisationen, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Arbeiter Samariter Bund (ASB), sowie der Feuerwehr Bremen besetzt. Die Fahrzeuge sind mit Blaulicht und Medizintechnik ausgestattet.

Geänderte Patientenzuweisung im Norden von Bremen

„Die erfahreneren Rettungsdienst-Mitarbeitenden auf den Motorrädern können dann noch vor dem Eintreffen des Rettungswagens schnelle Hilfe leisten, insbesondere wenn es um lebenswichtige Sofortmaßnahmen geht. Die Wendigkeit der Motorräder verschafft den Rettungskräften wertvolle Zeit“, erklärte dazu Innen- und Sportsenator Bremens, Ulrich Mäurer (SPD).

Neben dem Einsatz der Motorräder wurden noch weitere organisatorische Maßnahmen getroffen. So erfolgt die Zuweisung von Patientinnen und Patienten zum Klinikum Bremen Nord vorrangig aus Einsätzen im Bremer Norden, um sicherzustellen, dass die Rettungsfahrzeuge nördlich der Lesum verbleiben und somit schnell für mögliche weitere Einsätze einsatzbereit sind.

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