Die Lufthansa Aviation Training GmbH (LAT) übernimmt ab dem 1. Februar 2027 die fliegerische Erstausbildung („Initial Flight Training“ – IFT) für rund 50 angehende Pilotinnen und Piloten der Luftwaffe. Die Schulung wird am LAT-Standort Rostock-Laage durchgeführt.
Auf dem Lehrplan stehen sowohl theoretische Fächer wie Luftrecht, Meteorologie und Mission Planning als auch ein praktischer Anteil. Dieser umfasst das Sichtfliegen, Einweisungen in das „Upset Prevention and Recovery“-Training sowie den ersten Alleinflug. Für die Vermittlung des praktischen Lehranteils zeichnen vornehmlich ehemalige Piloten der Bundeswehr verantwortlich. Als Schulungsflugzeuge dienen einmotorige Maschinen vom Typ Diamond DA40 NG.
Standortvorteile
LAT betont den Wert des Standortes Rostock. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Taktischen Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“. Dort ist unter anderem der Eurofighter-Ausbildungsverband der Luftwaffe beheimatet. Das Unternehmen verspricht sich einen engen Austausch mit dem Ausbildungsverband. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Deutschen Luftwaffe in unsere Schulungskompetenz“, betonte Matthias Spohr, CEO Lufthansa Aviation Training. Die fliegerische Grundausbildung sei ein wichtiger Beitrag zur Einsatzbereitschaft der Bundeswehr, führte er weiter aus. „Die Luftwaffe und die Lufthansa verbindet eine mehr als 60-jährige Partnerschaft im Bereich der Schulung und Ausbildung der Piloten der Luftwaffe“, ergänzte Brigadegeneral Henrik Scholz, Abteilungsleiter Weiterentwicklung im Kommando Luftwaffe.
Das Unternehmen und die deutschen Streitkräfte pflegen dieses geschäftliche Verhältnis bereits seit Jahrzehnten. LAT qualifiziert unter anderem Drohnenpiloten der Luftwaffe am Standort Rostock, Besatzungen der P-8A Poseidon der Deutschen Marine am LAT-Simulatorstandort Berlin sowie Hubschrauberbesatzungen der Bundeswehr.





