Das Digitalfunknetz der Sicherheitsbehörden war gestern (6. Mai) für zwei Stunden gestört. Zwar traten bundesweit Störungen auf, aber die Bundesländer waren unterschiedlich stark betroffen. Nach ersten Berichten gebe es keine Hinweise auf einen Cyber-Angriff.
Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) teilte mit, dass bei der Prüfung der Systemtechnik Netzwerkprobleme als Fehlerursache lokalisiert und behoben worden seien. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei von den Problemen betroffen.
Auch das Bayerische Rote Kreuz (BRK) meldete Störungen. Infolge der wiederkehrenden Ausfälle war die Funkkommunikation der acht Integrierten Leitstellen des BRK beeinträchtigt. Die vorgesehenen Rückfallebenen, die gezielt für solche Störungen und Ausfälle entwickelt wurden, seien aktiviert worden und hätten wie geplant funktioniert. Zusätzlich sei das Personal in den Leitstellen bedarfsgerecht verstärkt worden. Sämtliche Einsätze konnten koordiniert und abgewickelt werden. Dennoch kommt es weiterhin zu wiederkehrenden Einschränkungen im Digitalfunk.





