- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
StartSicherheitMassiver Nachholbedarf beim KRITIS-Schutz

Massiver Nachholbedarf beim KRITIS-Schutz

Nur jeder Fünfte sieht die Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) in Deutschland ausreichend geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Onlinebefragung von Telefónica Market Intelligence & Research. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich höhere Investitionen von Bund, Ländern und Kommunen.

Dabei wird der Schutz von KRITIS-Bereichen jedoch unterschiedlich bewertet. Während die Energieinfrastruktur mit 70 Prozent sowie die Wasserversorgung und das Gesundheitswesen mit jeweils 60 Prozent als besonders schützenswert genannt werden, betrachten nur 30 Prozent der Befragten die Kommunikationsinfrastruktur als schützenswert. Dies steht im Kontrast zu der Feststellung, dass drei Viertel der Befragten große Versorgungsprobleme erwarten, sollten die Kommunikationsnetze ausfallen.

„Versorger steuern das Stromnetz digital, Wasserwerke überwachen und regeln ihre Pumpen über 5G-Slices, Notfallsanitäter holen den Telenotarzt per Video in den Rettungswagen. Wer diese Grundversorgungen sichern will, muss beim Kommunikationsnetz anfangen“, sagt Andreas Schönfeld, Director Enterprises und Mitglied des Executive Committees bei Telefónica Deutschland. Ein sicheres und leistungsstarkes Kommunikationsnetz sei die Grundlage für Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge. Damit bauten die Behörden und Versorger digitale Plattformen, die ihre Prozesse über einheitliche Schnittstellen verbinden.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein