Stellen Sie sich vor, Ihre Behörde erhält Anfang des Jahres eine Rechnung. Die Softwarelizenzen sind erneut teurer geworden, diesmal um 17 Prozent. Kein Verhandlungsspielraum, keine Alternativen. Viele Verwaltungen in Deutschland haben digitale Abhängigkeiten aufgebaut, aus denen sie sich heute kaum befreien können. Dahinter steckt mehr als ein IT-Problem. Es geht um die Frage, wer die Kontrolle über kritische digitale Infrastruktur behält. Es geht um digitale Souveränität.
Das klassische Vendor Lock-in macht die Wahl zur Illusion: Systeme aus proprietären Formaten, geschulte Teams, ausgerichtete Prozesse. Ein Wechsel wäre theoretisch möglich, gilt aber als so aufwendig und riskant, dass er kaum ernsthaft erwogen wird. Der Anbieter weiß das und kalkuliert entsprechend. Für die öffentliche Hand ist das ein demokratisches Problem, denn Steuermittel fließen in Abhängigkeiten statt in Leistung.

Open Source dreht dieses Verhältnis um. Der Quellcode ist offen, die Kontrolle verlagert sich vom Anbieter zur nutzenden Organisation. Das bedeutet nicht, auf professionelle Software oder Support zu verzichten. Es bedeutet Transparenz statt Blackbox, Wahlfreiheit statt Lock-in. Mit dem OZG und weiteren Vorgaben steht die Verwaltungsdigitalisierung ohnehin unter Handlungsdruck. Wer jetzt entscheidet, auf welcher Basis neue Anwendungen entstehen, legt die Weichen für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre.
Eine konkrete Antwort darauf ist A12. Die A12 AI Low Code Plattform ist seit Jahren in deutschen Behörden im Einsatz, unter anderem bei der Steuer-Plattform ELSTER, und steht ab sofort Open Source zur Verfügung. Verwaltungsprozesse lassen sich ohne tiefe Programmierkenntnisse modellieren, anpassen und in Betrieb nehmen. Fachbereiche gestalten aktiv mit, statt für jede Änderung auf externe Dienstleister zu warten. Entwickelt in Deutschland, erprobt in der öffentlichen Verwaltung, offen für alle.
Webinar: A12 AI Low Code Plattform im Überblick
Donnerstag, 9. Juli, 15 bis 16 Uhr
In 60 Minuten erhalten IT-Verantwortliche in der öffentlichen Verwaltung einen fundierten Einblick: Wofür wurde A12 entwickelt, welche Philosophie steht dahinter, welche Anwendungen sind in der Praxis möglich? Wir ordnen die Plattform im Kontext der Verwaltungsdigitalisierung ein, zeigen das Tooling und demonstrieren an einem konkreten Beispiel, wie Modellierung mit A12 abläuft. Abschließend werfen wir einen Blick auf Architektur, Technik und das Open Source und Community Modell. Für Ihre Fragen ist ebenfalls Zeit eingeplant.
Wir freuen uns darauf, Sie im Webinar zu begrüßen.
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