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StartDigitalesThüringen setzt auf landeseigene Cloud

Thüringen setzt auf landeseigene Cloud

„Thüringer Verwaltungsdaten sollen auch künftig sicher gespeichert werden“, so Dr. Hartmut Schubert, der Beauftragte für E-Government und IT und Thüringens CIO. Im landeseigenen Rechenzentrum spielt Open Source eine große Rolle.

Im Zuge der deutschlandweiten Entwicklung habe Thüringen die aktuell angebotenen Cloud-Lösungen in den letzten Monaten intensiv geprüft. Im Ergebnis setze der Freistaat nun auf standardisierte und sicherheitstechnische Vorgaben, wie sie im Konzept der Deutschen Verwaltungscloud zu finden sind. Die Thüringer Verwaltungscloud werde im neuen Thüringer Landesrechenzentrum (TLRZ) in Ilmenau durch Bedienstete des Landes betrieben. Sie basiere „größtenteils auf Open-Source-Software.“ Container-basierte Cloud-Lösungen würden nach den Vorgaben der Deutschen Verwaltungscloud aufgebaut.

Souveränität durch Open Source

„Thüringen bleibt so weiterhin Herr über seine Daten und stellt damit die digitale Souveränität sicher“, so der CIO weiter. Das Ziel sei es, eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Software-Herstellern zu vermeiden. Deshalb würden Open-Source-Produkte eingesetzt, die laut Schubert gleichzeitig den IT-Haushalt schonen und den Anforderungen der IT-Sicherheit Rechnung tragen würden. Der IT-Beauftragte berichtete dem Kabinett jüngst, dass immer mehr Anbieter von Softwarelösungen ihr Angebotsportfolio um Cloud-Dienste erweitern würden. Perspektivisch gingen die Hersteller laut Schubert dazu über, Software gegen regelmäßige Gebühren möglichst nur noch in den Rechenzentren der Hersteller zu betreiben. Das habe zur Folge, dass Software nicht mehr auf landeseigenen Systemen betrieben und deren Integrität nicht mehr sichergestellt werden könne.

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