Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Rostock hat die Polizei mehrere Objekte in Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Bundesländern durchsucht. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, Mitglieder einer rechtsextremen kriminellen Vereinigung zu sein.
Wie die Staatsanwaltschaft Rostock und das Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern mitteilten, richten sich die Ermittlungen gegen vier Beschuldigte im Alter von 43, 48, 52 und 55 Jahren. Spätestens im Jahr 2020 sollen sich die vier dauerhaft zusammengeschlossen und eine neonazistische, antisemitische, rassistische und menschenverachtende Ideologie verbreitet haben. Zudem wird ihnen vorgeworfen, volksverhetzende Musik hergestellt und verkauft zu haben. „Rechtsextreme Musik transportiert Hass, schafft Gemeinschaft, erreicht insbesondere junge Menschen und kann Radikalisierung und Vernetzung befördern“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Christian Pegel (SPD).
Im Zusammenhang mit den vier Hauptbeschuldigten fanden Durchsuchungen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Bayern statt. Parallel dazu gingen die Ermittlerinnen und Ermittler auch in Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen gegen weitere Beschuldigte vor. Acht Personen wird Volksverhetzung im Zusammenhang mit der verbreiteten Musik vorgeworfen. Weitere Durchsuchungen fanden zudem in Estland, Italien, Polen und Tschechien statt.





